Sein letzter Tatort war vergleichsweise erfolglos, dennoch war er "bahnbrechend". Das sagt zumindest Til Schweiger (52) selbst. Nachdem der Schauspieler zuletzt einige Kritik einstecken musste, hat er nun zum Rundumschlag ausgeholt - und sich selbst gefeiert.

Til Schweiger
NDR/Gordon Timpen
Til Schweiger

Da hatte sich wohl einiges aufgestaut. In einem langen Post auf seiner Facebook-Seite macht Til Schweiger mehr als deutlich, wie wenig er von der Meinung der Kritiker und anderer TV-Macher hält. Denn seines Erachtens nach verkennen sie, dass Regisseur Christian Alvart mit dem letzten "Tatort"-Fall "ein Stück Fernsehgeschichte" geschaffen habe: "Kompromisslos, atemlos, viril, fantastisch für das schmale Geld... Andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die 'ne Currywurst verspeisen oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken..." Ein klarer Seitenhieb auf seine Kollegen Klaus J. Behrendt (55) und Dietmar Bär (54) vom Kölner "Tatort"!

Dietmar Bär
Frank Altmann/WENN.com
Dietmar Bär

Doch damit nicht genug. Neben seiner Schelte lässt Schweiger auch eine Lobeshymne auf sich selbst vom Leder: "Weil... ich als Filmemacher/Schauspieler/Produzent/Writer/Cutter/Composer... viel mehr Ahnung.... ich habe viiiieel mehr Ahnung von der Craft (Materie).... KUNST... als die meisten von diesen Trotteln, die darüber schreiben!!!!", heißt es unter anderem.

Til Schweiger
WENN
Til Schweiger

Die meisten seiner Follower sind allerdings alles andere als begeistert. "Selten hat Eigenlob dermaßen bestialisch zum Himmel gestunken!", schreibt ein User entsetzt. Ein anderer erklärt: "Warum musst du schlecht über andere 'Tatort'-Kommissare schreiben? Das finde ich relativ erbärmlich. Damit hast du den positiven Gesamteindruck für mich wieder zerstört. Aber was soll's - meine Meinung wird dir sicher eh egal sein." Und wieder einmal polarisiert Til Schweiger wie kaum ein Zweiter.

Til Schweiger
Brian Dowling/WENN.com
Til Schweiger