Es ist der Traum vieler junger Bands: endlich erfolgreich werden. Die vier Jungs von der britischen Band "Viola Beach" waren kurz davor, hatten ihren ersten Auftritt im Ausland, doch dann kam der schreckliche Unfall. Die Musiker starben alle bei einem Autocrash in Schweden. Besonders tragisch: Die Tragödie hätte verhindert werden können.

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Während Familie, Freunde und Fans der Band noch unter Schock stehen, fanden die Ermittler jetzt heraus, wie genau es zu dem Unfall kam. Offenbar fuhr der Wagen auf eine bewegliche Brücke zu, die zum Unfallzeitpunkt geöffnet war, damit größere Schiffe die Stelle durchqueren können. Da die Warnsignale 900 Meter vor der Brücke ausgefallen waren, wurde der Fahrer nicht auf die hochgestellte Brücke aufmerksam gemacht. Wie The Sun berichtet, seien auch weitere Warnlichter, etwa 200 Meter vor der Brücke ausgefallen. Erst 70 Meter vor der offenen Brücke habe es ein Signal gegeben. Für die Insassen des Autos, unter denen auch der Manager von Viola Beach war, kam dieses Signal ganz offensichtlich zu spät.

RMV/REX/Shutterstock

The Guardian berichtet weiter, dass das Unfallfahrzeug nach dem Sturz von der Brücke noch von einem Öltanker überfahren wurde. Der Kapitän habe demnach zwar ein Hindernis gesehen, da ihm aber keine Meldung gemacht wurde, nahm er an, es handelte sich um Schneemasse, die von der Brücke gefallen war.

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