Miese Quoten für "Wer wird Millionär?" nach der Sendepause
Günther Jauch (69) hat mit Wer wird Millionär? am Montagabend historisch schlechte Quoten eingefahren. Die Quizshow musste sich der Olympia-Übertragung im ZDF klar geschlagen geben und erreichte laut dem Portal Dwdl nur 2,14 Millionen Zuschauer. Normalerweise kann sich RTL über durchschnittlich drei Millionen oder sogar mehr freuen, doch die Konkurrenz durch die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo war zu stark. Auch in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lief es enttäuschend: Mit nur 8,5 Prozent Marktanteil blieb die Show deutlich unter ihrem üblichen Standard.
Die schwachen Zahlen bedeuten einen neuen Tiefpunkt für das RTL-Format. Laut Dwdl handelt es sich um "die zweitschlechteste Reichweite seit über fünfzehneinhalb Jahren – vermutlich sogar seit dem Start der Quizshow im Jahr 1999." Während das ZDF mit Eiskunstlauf-Übertragungen starke 6,17 Millionen Menschen erreichte und Marktanteile jenseits der 20-Prozent-Marke einfuhr, hatte RTL das Nachsehen. Auch andere Privatsender litten unter der Olympia-Konkurrenz: Die Rückkehr von Promis unter Palmen bei Sat.1 verzeichnete mit nur 850.000 Zuschauern ebenfalls einen historischen Tiefstand.
"Wer wird Millionär?" gilt seit Jahren als Steckenpferd von RTL und hat sich fest im deutschen Abendprogramm etabliert. Die Quizshow mit Günther ist normalerweise ein Garant für solide Quoten zur besten Sendezeit. Zuletzt hatte die Show im Januar wegen des Dschungelcamps eine Pause eingelegt, bevor sie am Montag ins Programm zurückkehrte. Doch in dieser Woche verfolgten die deutschen Fans lieber den Auftritt von Minerva Hase und Nikita Volodin im Eiskunstlauf-Paarlauf bei den Winterspielen, die nach einem verpatzten Sprung und einigen Wacklern am Ende Bronze holten.






