Audrey Hepburn (✝63) gilt als eine der größten Film-Diven des 20. Jahrhunderts, doch die Rolle ihres Lebens spielte die Filmikone nicht etwa in dem legendären Streifen "Frühstück bei Tiffany", sondern jenseits der Leinwand: Sie zog sich aus dem Business zurück, um sich ganz ihren Aufgaben als Mutter widmen zu können - und war zudem von starken Selbstzweifeln geplagt.

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"Das hat sicherlich viele Menschen erstaunt. Aber sie war glücklich, endlich ihren Traum von einer Familie und einem Heim leben zu können. In jungen Jahren hatte sie ja pausenlos gearbeitet, sich aber eigentlich gewünscht, ein ganz normales Leben zu führen", enthüllte Luca Dotti 23 Jahre nach dem Krebstod seiner berühmten Mutter im Gespräch mit der tina. Der Sohn der Schauspiellegende erklärte weiter: "Meine Mutter war niemand, der Wert auf Ruhm und Glamour legte."

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Zudem war die Oscar-Gewinnerin von ihrem äußeren Erscheinungsbild gar nicht überzeugt. "Sie litt an einer Vielzahl von Komplexen: Ihre Nase, ihre Ohren und Füße fand sie zu groß, sie hielt sich für zu dünn und ihren Busen für zu klein. Außerdem litt sie aufgrund ihrer Anämie unter dunklen Augenringen", erinnerte sich Luca, der aus Audreys Ehe mit dem Italiener Andrea Dotti hervorging.

Audrey Hepburn
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Selbst als die ehemalige Aktrice ihre Krebsdiagnose erhielt, habe sie niemals ihre Fürsorge vergessen. "Sie war eher besorgt um uns als um sich selbst, machte sich Gedanken darüber, wie wir ohne sie auskommen würden", beteuerte Luca. Die Mutterrolle spielte sie wohl bis zum letzten Atemzug mit voller Inbrunst.