In einem Schloss aufzuwachsen und ein echter Prinz zu sein, hat nicht nur Vorteile. Ein pflichtbewusstes Leben im goldenen Käfig - darunter litt in jungen Jahren Prinz Charles (67), der vor allem eins vermisste: liebende Eltern. Besonders sein Verhältnis zu seinem Vater soll mehr als schwierig gewesen sein. Anlässlich des 95. Geburtstages von Prinz Philip (95) am 10. Juni werfen einige britische Zeitungen nun einen Blick auf die Beziehungen der Mitgleider der Königsfamilie untereinander.

Prinz Philip
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Prinz Philip

"Er ist ein Romantiker, ich dagegen bin eher pragmatisch. Das heißt, wir betrachten Dinge unterschiedlich. Und weil ich nicht die Sichtweise eines Romantikers teile, bin ich gefühlskalt", das, so erinnert sich der königliche Biograf Gyles Brandreth im Interview mit dem britischen Express, habe Philip einmal über sich und Charles gesagt.

Queen Elizabeth II., Prinz Philip und Prinz Charles
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Queen Elizabeth II., Prinz Philip und Prinz Charles

Seit jeher war das Verhältnis von Vater und Sohn angespannt. Charles habe sehr darunter gelitten, früh in ein strenges und traditionsreiches Internat geschickt worden zu sein. Eine liebevolle Bindung zu seiner Mutter, Queen Elizabeth II. (90), war nicht möglich. Später, so munkelt man, habe sein Vater Philip dann Charles' Scheidung von Prinzessin Diana (✝36) und deren Auswirkungen auf die Außenwirkung des Palasts nicht gutheißen können.

Queen Elizabeth II. und Prinz Philip
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Queen Elizabeth II. und Prinz Philip

Mittlerweile - nachdem die beiden sich fast siebzig Jahre lang aneinander gewöhnen konnten - sollen sie sich aber arrangiert haben. Philips 95. Geburtstag werden sie natürlich gemeinsam feiern.

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