Seit mehreren Wochen steht Jesse Eisenberg (32) schon in London auf der Bühne. Bei einem Trip durch die britische Hauptstadt stieß der Schauspieler kürzlich auf Vertreter einer "Anti-Homo-Bewegung". Mit den Ideologien der Demonstranten konnte sich der Hollywoodstar allerdings so gar nicht identifizieren - und machte das lautstark deutlich.

Jesse Eisenberg bei der "Now you see me 2"-Premiere in New York
Andrew Toth
Jesse Eisenberg bei der "Now you see me 2"-Premiere in New York

In London findet zurzeit eine LGBT-Pride-Parade statt, die für mehr Vielfalt der Sexualität und für mehr Offenheit wirbt. So eine Veranstaltung lockt natürlich auch viele Gegendemonstrationen an, die Jesse bei einem seiner Streifzüge durch die Stadt entdeckte. Ein Video bei YouTube zeigt, wie der lässig gekleidete "The Social Network"-Darsteller auf eine Gruppe Menschen stößt, die über das vermeintliche "Übel der Homosexualität" lamentieren. Während sich der Schauspieler, der ein Fahrrad schiebt, den Demonstranten nähert, wirkt er absolut fassungslos. Mehrmals schüttelt Jesse ungläubig den Kopf, und lehnt die angebotenen Flyer der Protestler ab. Als er dann direkt angesprochen wird, macht der 32-Jährige richtig deutlich, was er von der dargebotenen Schwulenfeindlichkeit hält. "Ist dein Geist verschlossen?", will einer der Demonstranten wissen. "Ist mein Geist verschlossen!? Man, das ist so abgef****!", antwortet Jesse entrüstet, bevor er mit seinem Bike weiterzieht.

Jesse Eisenberg in Cannes
Pascal Le Segretain / Staff
Jesse Eisenberg in Cannes

In London spielt Jesse gerade in dem Theaterstück "The Spoils", das er selber geschrieben hat. Zuletzt hatte er unter der Regie von Woody Allen (80) den Film "Café Society" gedreht, den er im Mai bei den Filmfestspielen in Cannes vorstellte.

Jesse Eisenberg in New York
Fortunata
Jesse Eisenberg in New York