Das gab es seit 44 Jahren nicht mehr! Der 24-jährige Thomas Röhler holte für Deutschland bei den Olympischen Sommerspielen 2016 eine Goldmedaille im Speerwurf. Zuletzt hatte das Klaus Wolfermann in München 1972 geschafft. Bei seinen Vorbereitungen setzte Röhler auf eine ganz besondere Maßnahme.

Thomas Röhler nach seinem Sieg bei Olympia 2016
Patrick Smith/Getty Images
Thomas Röhler nach seinem Sieg bei Olympia 2016

Mit YouTube zum Olympia-Sieg? Bei Thomas Röhler hat es funktioniert. Er schaute sich als Vorbereitung Videos von weltberühmten und super erfolgreichen Speerwerfern an, versuchte, sich Tricks von ihnen abzuschauen. Es hat geholfen: Mit einer Weite von 90,30 Metern schnappte sich der junge Sportler Olympisches Gold und besiegte damit sogar den kenianischen Weltmeister Julius Yego, der nur auf Platz zwei landete.

Thomas Röhler beim Olympia-Speerwurf-Finale 2016
Alexander Hassenstein/Getty Images
Thomas Röhler beim Olympia-Speerwurf-Finale 2016

Nach dem erfolgreichen Wettkampf zeigte sich Röhler den ARD-Reportern gegenüber überwältigt: "Ich hatte schon nach dem Aufstehen ein Super-Gefühl. Olympia-Sieger – mehr kann ich nicht sagen." Dabei hatte er sich bei der Leichtathletik-EM Anfang Juli in Amsterdam noch verletzt, war lange Zeit in ärztlicher Behandlung. Die Goldmedaille dürfte nun alle Schmerzen wettgemacht haben.

Thomas Röhler (Mitte) mit seinen Gegnern aus Trinidad & Tobago und Kenia bei der Siegerehrung
Patrick Smith/Getty Images
Thomas Röhler (Mitte) mit seinen Gegnern aus Trinidad & Tobago und Kenia bei der Siegerehrung

Für wen es bei Olympia ebenfalls richtig gut lief, erfahrt ihr im folgenden Video.