Es war ein kleiner bis mittelgroßer Skandal, als publik wurde, dass Kronprinz Haakon von Norwegen (43) und die alleinerziehende Kellnerin Mette-Marit (43) ein Paar sind. Nicht nur das Volk sah in ihr nicht die angemessene Frau für den Kronprinzen. Doch die beiden widersetzten sich allen Kritikern und heirateten schließlich am 25. August 2001 im Osloer Dom.

Eine Beziehung, die ebenso zu Haakons Verzicht auf den norwegischen Thron hätte führen können, wie Jens Stoltenberg, der damals Staatsminister Norwegens war, in seiner Biografie "Min historie" (zu Deutsch: Meine Geschichte) offenbart. Der wurde nämlich vor der Verkündung der Verlobung des Paares von König Harald ins Schloss zu einer Unterredung gebeten worden. "Der König und ich waren uns vollkommen einig darüber, dass der Kronprinz die Frau heiraten würde, die er liebte. Und wenn ihm jemand das verbieten würde, entweder der König oder die Regierung, mussten wir damit rechnen, dass das Land keinen Kronprinz mehr haben würde."

Und das war offensichtlich weder für Stoltenberg noch für den König eine Option. Eine wirklich gute Entscheidung, denn heute gilt Mette-Marit als Liebling der Nation. Ende gut, alles gut.

Die norwegische Königsfamilie an Prinzessin Ingrid Alexandras Konfirmation
LISE AASERUD/AFP/Getty Images
Die norwegische Königsfamilie an Prinzessin Ingrid Alexandras Konfirmation
Die norwegische Königsfamilie an Weihnachten 2017
Getty Images
Die norwegische Königsfamilie an Weihnachten 2017
Prinzessin Mette-Marit und Prinz Haakon mit ihren Kindern Sverre Magnus und Ingrid Alexandra
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Prinzessin Mette-Marit und Prinz Haakon mit ihren Kindern Sverre Magnus und Ingrid Alexandra


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