Es ist entschieden: Joachim Gauck (77) ist nicht länger Bundespräsident. Sein Amt wird nun SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier (61) übernehmen! Das ist das Ergebnis der Wahl der Bundesversammlung in Berlin.

Bundestagspräsident Nobert Lammert eröffnete die Veranstaltung um 12 Uhr. Mit 1.260 Mitgliedern handle es sich um die größte Versammlung der bundesrepublikanischen Geschichte, wie er laut Spiegel Online erklärte. "Das solidarische Miteinander der Bürgerinnen und Bürger lag ihnen ganz besonders am Herzen", mit diesen Worten hatte er zunächst Joachim Gauck aus seinem Amt verabschiedet. Frank-Walter Steinmeier wurde schon vorab als Favorit gehandelt und sogar von Angela Merkel (62) persönlich unterstützt – er war der gemeinsame Kandidat von SPD, CDU und CSU. Gegen seine Kontrahenten, wie Ex-TV-Richter Alexander Hold (54) und Armutsforscher Christoph Butterwege, konnte sich der Ex-Bundesaußenminister durchsetzen. Mit 931 Stimmen entschied sich das unmittelbar im ersten Wahlgang.

Und so funktioniert das Verfahren: Die Landtage bestimmen die Repräsentanten der einzelnen Bundesländer. Die Bundesversammlung setzt sich aus den Mitgliedern des Deutschen Bundestags, aktuell 630, und der gleichen Anzahl an Vertretern der einzelnen Bundesländer zusammen – darunter prominente Gesichter wie Olivia Jones (47), Joachim Löw (57) oder Carolin Kebekus (36). Die einzige Aufgabe der Bundesversammlung, der größten parlamentarischen Versammlung des Landes, ist es schließlich, den Bundespräsidenten zu wählen. Und das hat sie nun getan.

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Frank-Walter Steinmeier
Frank-Walter SteinmeierSean Gallup / Getty Images
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Joachim Löw, Natalia Wörner und Heiko Maas bei der Wahl zum BundespräsidentenSteffi Loos/Getty Images
Joachim Löw, Natalia Wörner und Heiko Maas bei der Wahl zum Bundespräsidenten


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