Auch wenn der Tod von Musiklegende Prince (✝57) schon über ein Jahr her ist – seine Nachlassverwalter haben immer noch alle Hände voll zu tun. George Boxill, einst Tontechniker für den berühmten Sänger, befindet sich seit Monaten in einem Rechtsstreit um das Song-Erbe, an dem er erheblich mitgewirkt haben will. Nun bot er 10 Millionen US-Dollar für das musikalische Vermächtnis von Prince.

Prince bei einem Konzert 2009Getty Images/BERTRAND GUAY
Prince bei einem Konzert 2009

George Boxill behauptet, der verstorbene Prince habe ihm zu Lebzeiten die Rechte an einigen seiner Songs gegeben, wie TMZ berichtet. Ein Gericht soll dem Tontechniker tatsächlich erlaubt haben, Lieder aus dem Vermächtnis zu veröffentlichen und damit Geld zu verdienen. Prince' Nachlassverwalter jedoch sorgten für eine einstweilige Verfügung, die George lediglich erlaubte, einen Song herauszubringen. Das sorgte offenbar für einen Taktikwechsel bei ihm: George und sein Label RMA boten nun gemeinsam 10 Millionen Dollar für das Musik-Vermächtnis.

Sänger Prince beim Konzert in BirminghamWENN
Sänger Prince beim Konzert in Birmingham

Damit sollen sie aber sofort abgeblitzt sein. Es gibt nämlich noch mehr Interessenten. So soll Rapper Jay-Z (47) immerhin viermal so viel wie George geboten haben und auch das Musiklabel Universal beteiligte sich mit einem Gebot von 31 Millionen Dollar an dem Kampf um Prince' Songs. Noch sei aber kein Deal zustande gekommen. Was meint ihr? Sollte George Boxill die Rechte an den Songs bekommen? Stimmt ab!

Prince, "Purple Rain"-InterpretGetty Images / Todd Williamson/FilmMagic
Prince, "Purple Rain"-Interpret
Sollte George Boxill die Rechte an den Songs von Prince bekommen?119 Stimmen
68
Ja, wenn er wirklich daran mitgewirkt hat, ist das sein gutes Recht.
51
Nein, er wittert nur das große Geschäft.


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