Sein Fall wird immer mysteriöser! Der Football-Profi Aaron Hernandez (✝27) wurde im April 2015 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Zwei Jahre später wurde er erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Nun fanden Wissenschaftler eine mögliche Erklärung für sein Verhalten: Der ehemalige New England Patriots-Star hatte ein großes Loch im Gehirn!

Schon kurz nach Aarons Tod spendete seine Familie sein Gehirn der Boston University. Dort attestierten ihm die Mediziner die zweithöchste Stufe von chronisch-traumatischer Enzephalopathie (CTE), eine Schädigung des Hirns, die durch regelmäßige Schläge wie zum Beispiel bei Footballern oder Boxern entsteht. Nun wurde zudem bekannt, dass Aaron ein großes Loch im Hirn hatte. "Wir haben solche Ausmaße in keinem unserer 468 Gehirne vorgefunden, außer bei Personen, die etwa 20 Jahre älter sind", erzählte Dr. Ann McKee bei der Vorstellung der Untersuchung. Das Loch sei in dem Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, das Verhalten und die Impulskontrolle eines Menschen beeinflusse. Das könnte wiederum verschiedene negative Effekte wie Depressionen oder unkontrollierbare Stimmungsschwankungen bei Aaron hervorgerufen haben. Eine mögliche Erklärung für den Mord und den Selbstmord?

In den vergangenen Jahren haben sich, wie Bild berichtete, mehrere ehemalige Footballer das Leben genommen – bei allen wurde CTE diagnostiziert. Aus diesem Grund habe Aarons Freundin nun angekündigt, seinen Verein und die amerikanische Football-Liga zu verklagen. Sie hätten über die Gefahren des Sports Bescheid gewusst und sie bewusst verschwiegen.


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