Das Verhältnis zwischen seinen Hinterbliebenen bleibt immer noch angespannt! Im Juni 2017 starb Altkanzler Helmut Kohl im Alter von 87 Jahren. Bereits zu Lebzeiten hatten er und seine zweite Ehefrau Maike Kohl-Richter eine schwierige Beziehung zu seinen Söhnen Walter (54) und Peter (52). Nach Kohls Tod wurde es allerdings nicht besser und die beiden Männer suchten weiterhin den Weg in die Öffentlichkeit. Jetzt hat die Witwe zum ersten Mal ihr Schweigen gebrochen!

Im Stern-Interview schilderte die 53-Jährige ihre Version der Geschichte: "Mein Mann und ich werden als maximal unversöhnlich dargestellt, und ich gelte als Monster, das die armen Kinder von Vater und Großvater fernhält." Der CDU-Politiker habe sehr darunter gelitten, dass seine Söhne die zerrüttete Verbindung in den Medien thematisiert hatten. Außerdem hätten Peter und Walter ihre Geschichte zum Geschäftsmodell gemacht.

Die Mitglieder der Familie hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, Peter soll seinen Vater zum letzten Mal 2011 gesehen haben. Der 52-Jährige hatte seiner Stiefmutter in der Talkshow Markus Lanz unterstellt, ihren Mann von seinen Kindern abzuschirmen. In seinem Buch "Leben oder gelebt werden: Schritte auf dem Weg zur Versöhnung" kritisierte Peter den Kanzler der Einheit, dass er in seiner Kindheit zu wenig Zeit für ihn habe.

Walter KohlDaniel Roland/AFP/Getty Images
Walter Kohl
Maike Kohl-RichterDaniel Roland/AFP/Getty Images
Maike Kohl-Richter
Maike Kohl-Richter und Helmut Kohl in Ludwigshafen 2014Daniel Roland/AFP/Getty Images
Maike Kohl-Richter und Helmut Kohl in Ludwigshafen 2014
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Es war höchste Zeit, dass sie ihre Seite der Geschichte erzählt hat.
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Hoffentlich feuert das nicht einen weiteren Streit an!


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