Darum kehrte Katherine Heigl Hollywood den Rücken
Katherine Heigl (47) zog sich nach ihrem Ausstieg bei Grey's Anatomy aus Hollywood zurück und verließ Los Angeles, um mit ihrer Familie auf eine Ranch in Utah zu ziehen. Die Schauspielerin, die durch ihre Rolle als Dr. Isobel "Izzie" Stevens berühmt wurde, entschied sich bewusst für ein ruhigeres Leben fernab des Rampenlichts. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Josh Kelley (46) zieht sie dort die Adoptivtöchter Naleigh und Adelaide sowie Sohn Joshua groß. "Ich wusste nicht, wie ich sie in Los Angeles aufziehen sollte, aber ich hatte das Gefühl, ich könnte es hier schaffen", erklärte Katherine gegenüber E! News im März 2023. Sie könne so besser im Blick behalten, mit wem ihre Kinder befreundet seien, wohin sie gingen und was sie auf ihren Handys täten.
Neben ihrem Wunsch nach einem besseren Umfeld für ihre Familie spielten jedoch auch berufliche Gründe eine Rolle für ihre Entscheidung. Nachdem Katherine 2007 einen Emmy für ihre Rolle in "Grey's Anatomy" gewonnen hatte, geriet sie durch mehrere kontroverse Äußerungen in die Kritik. Sie zog sich ein Jahr später aus dem Emmy-Rennen zurück, weil sie nicht das "Material" bekommen habe, das eine Nominierung rechtfertige – was als Seitenhieb gegen Serienschöpferin Shonda Rhimes (56) verstanden wurde. Auch ihre Kommentare über den Film "Beim ersten Mal", den sie als "ein bisschen sexistisch" bezeichnete, und ihre Beschwerde bei David Letterman (78) über einen 17-Stunden-Drehtag bei "Grey's Anatomy" sorgten für Aufsehen. Laut einem Insider war das Hollywood-Aus alles andere als freiwillig: "Katherine wurde, wie wir alle wissen, aus Hollywood vertrieben, weil sie schwierig war." Sie stehe bei vielen Filmemachern auf der schwarzen Liste, auch aus politischen Gründen. "Würde sie Politik ins Spiel bringen, würde sie sich unweigerlich noch weiter isolieren", so die Quelle weiter.
Anfang März 2026 sorgte Katherine für Aufsehen, als sie erstmals wieder in Erscheinung trat – bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung auf dem Anwesen von Donald Trump (79) in Mar-a-Lago, Florida. Zahlreiche Nutzer kritisierten online ihre Entscheidung, ausgerechnet diesen Ort für ihr Comeback zu wählen. Ein Kommentar stellte sogar ihre Karriere grundsätzlich in Frage: "Sie wurde bei 'Grey's' gehasst. Deshalb kann sie keinen richtigen Job mehr kriegen. Schwierig. Eingebildet." Katherine konterte trocken und schlagfertig: "Du bist so albern… was ist deiner so gebildeten Meinung nach ein 'richtiger Job'?" Ihr Umfeld betont unterdessen, dass der Besuch bei Mar-a-Lago keinerlei politische Aussage gewesen sei. Die Abkehr von Hollywood scheint Katherine jedenfalls nicht zu bereuen, wie sie der "Us Weekly" verriet: "Ich bin immer noch der Star meines eigenen Lebens. Ich finde es interessant und spannend."







