Sie hat sich getraut, ihre Geschichte ebenfalls öffentlich zu machen: Nach der Enthüllung des Sexskandals um Hollywood-Produzent Harvey Weinstein (66) sprachen immer mehr Frauen aus dem Show-Biz über ihre eigenen Leidensgeschichten. Auch die Sängerin Lily Allen (32) teilte jetzt mit, von einem Mann sexuell belästigt worden zu sein. Bestärkt von der #MeToo-Bewegung hat sie zudem rechtliche Schritte gegen den Täter eingeleitet.

Im Gespräch mit dem Moderator James O'Brien erzählte die "The Fear"-Interpretin auf dessen LBC-Podcast von dem schlimmen Übergriff. "Ich kann aus rechtlichen Gründen nicht zu viel darüber reden, aber ich bin gerade dabei, etwas zu verarbeiten", berichtete die Schönheit. Wer sie sexuell belästigt habe und wann genau, behielt sie deswegen auch für sich. Für sie sei das Schweigen hingegen keine Option mehr gewesen. Endlich kriege sie den Namen ihres Angreifers besser aus dem Kopf, weil sie die Geschichte nicht mehr verheimliche. "Ich will kein Geld. Das ist nicht das, was ich will", stellte sie über den anstehenden Prozess klar. Vermutlich geht es ihr also um die strafrechtlichen Konsequenzen für den Täter.

Das Interview gab sie mittlerweile schon vor mehreren Monaten. "Oh, das ist seltsam. Das ist aus einem Interview, dass ich im Oktober vergangenen Jahres gegeben habe", schrieb sie sichtlich verwundert auf Twitter. Neuere Informationen über einen Prozess gab sie allerdings nicht.

Lily Allen im Waldorf Hilton LondonLia Toby/WENN.com
Lily Allen im Waldorf Hilton London
Lily Allen bei den "British Fashion Awards" 2015Anthony Harvey/Getty Images)
Lily Allen bei den "British Fashion Awards" 2015
Lily Allen bei den "BRIT Awards" 2014Anthony Harvey/Getty Images
Lily Allen bei den "BRIT Awards" 2014
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Sie hätte damals schon über ihre schlimme Erfahrung reden sollen. Man darf solchen Menschen keine Chance geben, sich das nächste Opfer suchen zu können.
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Wahrscheinlich ist es hart, über sowas zu reden. Deswegen ist es allein ihre Entscheidung, ob und wann sie es öffentlich macht.


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