Für die einen geht ein Traum in Erfüllung, für die anderen wird eben dieser zerstört! Am Dienstagmittag gab Bundestrainer Joachim Löw (58) seinen vorläufigen Kader für die WM 2018 in Russland bekannt. Neben dem WM-Torschützen von 2014, Mario Götze (25), strich der Coach einen anderen Namen mehr oder weniger überraschend: Auch Sandro Wagner (30) vom FC Bayern München fährt definitiv nicht mit zum Turnier – und ist am Boden zerstört!

Völlig aufgelöst und unter Tränen trainierte Wagner kurz vor der offiziellen Bekanntgabe Löws mit seiner Mannschaft in München. Der Bundestrainer rief den Deutschen vor der Pressekonferenz an, teilte ihm seine Entscheidung persönlich mit. Die Bild veröffentlichte Fotos vom Stürmer, die offenbar unmittelbar nach dem Telefonat aufgenommen wurden. Sie zeigen den Kicker mit feuchten Augen und trauriger Miene. Sein Kopf ist rot, er sieht enttäuscht aus, wird von Kollege Robert Lewandowski (29) getröstet. Für den 30-jährigen Wagner war es wohl die letzte Chance, bei einem großen Turnier dabei zu sein. Er selbst ging fest davon aus, dass er es durch seine starke Rückrunde ins Team schafft.

Bayern-Trainer Jupp Heynckes (73) hat Mitgefühl für seinen Spieler: "Ich kann es nicht verstehen. Wenn es nach mir gegangen wäre, wärst du dabei gewesen, Sandro!" Die Worte dürften ihn nur wenig trösten. Denn für Sandro Wagner platzte in dieser Woche sein größter Traum!

Fußballer Sandro Wagner beim Freundschaftsspiel in Dänemark 2017Patrik Stollarz / Getty Images
Fußballer Sandro Wagner beim Freundschaftsspiel in Dänemark 2017
Bundestrainer Joachim LöwGetty Images
Bundestrainer Joachim Löw
Sandro Wagner, deutscher StürmerChristof Stache / Getty Images
Sandro Wagner, deutscher Stürmer
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Ja, er ist ein guter Stürmer und hätte dem DFB-Team sicher geholfen!
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Nein, Löw hat genau richtig entschieden. So überragend ist Wagner für mich nicht!


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