Große Trauer um einen Mann, der Geschichte festgehalten hat! Jochen Blume drückte 1963 auf den Auslöser, als der damalige US-Präsident John F. Kennedy (✝46) seine berühmte Rede im geteilten Berlin hielt. Die Worte "Ich bin ein Berliner" gingen um die Welt und auch das Bild des Politikers vor dem Schöneberger Rathaus. Jochen Blume sorgte für unvergessliche Momente und machte sich damit einen Namen. Wie nun bekannt geworden ist, starb der Fotograf bereits am 4. April im Alter von 93 Jahren in Hamburg.

Über seinen Tod berichtet jetzt die Bild. Bis zuletzt soll der Geist des Bildermachers hellwach gesehen sein, noch im hohen Alter habe er gerne die Geschichten hinter seinen Aufnahmen erzählt. Blume hatte nicht nur Kennedy vor der Linse, sondern auch den früheren Bundeskanzler Willy Brandt oder Papst Paul VI. Neben Politik- und Kirchen-Prominenz lichtete er Schauspielerinnen wie Sophia Loren (83), Hildegard Knef und Romy Schneider (✝43) ab. Der gebürtige Hannoveraner fotografierte mehr als 1.000 Titelbilder für namhafte Zeitungen.

2016 fand seine letzte Ausstellung im Hotel Adlon in Berlin statt. Unter die vielen Interessierten mischten sich damals unter anderem die Tokio Hotel-Twins Tom (28) und Bill Kaulitz (28), die die Schätze des Naturtalentes bestaunen durften. Blume hatte keine Fotografie-Ausbildung und seine Gabe erst mit Mitte 20 entdeckt. Zuletzt arbeitete er an einem Buch über sein Leben und seine Fotos.

Fotograf Jochen Blume und Tokio Hotel-Sänger Bill KaulitzAEDT/ WENN.com
Fotograf Jochen Blume und Tokio Hotel-Sänger Bill Kaulitz
Fotograf Jochen Blume vor einem Bild von Willy BrandtAEDT/ WENN.com
Fotograf Jochen Blume vor einem Bild von Willy Brandt
Künstler Jochen Blume und Musiker Bill KaulitzAEDT/ WENN.com
Künstler Jochen Blume und Musiker Bill Kaulitz


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