Mittlerweile ist sein Tod schon rund zwei Monate her: Am 20. April wurde Star-DJ Avicii (✝28) tot im Oman aufgefunden. Wie sich später herausstellte, hatte der Musiker offenbar Suizid begangen. Vor allem der Stress im Showbusiness soll Tim Bergling, wie er bürgerlich hieß, schwer zu schaffen gemacht haben. Die deutsche Schlager-Queen Helene Fischer (33) erlebt den Druck in der Branche am eigenen Leib und äußerte jetzt schwere Kritik am Management von Avicii.

In der österreichischen Radioshow Frühstück bei mir sprach die "Atemlos durch die Nacht"-Interpretin mit der Moderatorin über den viel zu jung gestorbenen Künstler. Sie sieht vor allem die Menschen hinter den Kulissen in der Verantwortung für das Drama: "Wahrscheinlich waren da Manager, die ihn einfach gedrängt haben und das große Geld gesehen haben, die gesagt haben: 'Komm, das ziehen wir jetzt noch durch!' Aber das macht einen natürlich auf Dauer kaputt." An dieser Masche ist der 28-Jährige vermutlich zerbrochen.

Wie sich der Schwede gefühlt haben muss, kann Helene gut nachvollziehen. In der Sendung erklärte sie: "Da ging es von null auf hundert. Er ist um die Welt gejettet und stand, glaube ich, jeden Tag auf der Bühne und hat seine Shows gespielt – plus der Jetlag. Das ist schon hart."

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

AviciiKevin Winter/Getty Images
Avicii
Helene Fischer in der TV-Show "Die große Schlagerüberraschung"Becher/WENN.com
Helene Fischer in der TV-Show "Die große Schlagerüberraschung"
Avicii, Star-DJChristopher Polk/Getty Images for MasterCard
Avicii, Star-DJ
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