Nun meldete sich Boris Becker (50) selbst zu Wort. Seit einigen Tagen macht eine außergewöhnliche Geschichte um den Ex-Tennisstar die Runde: Ein Diplomatenpass, den er Ende April in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) erhalten hat und, der ihm unter Umständen in einem laufenden Insolvenzverfahren in Großbritannien helfen könnte, soll gefälscht sein. Nachdem das Außenministerium der ZAR die Echtheit des Dokuments öffentlich angezweifelt hat, äußert sich nun Becker selbst zu dem Eklat. Er ist nach wie vor der Überzeugung, dass sein Ausweis gültig sei.

In einem BBC-Interview bezog der einstige Topsportler Stellung zu den Vorwürfen, dass es sich bei seinem Pass um eine Fälschung handle. Zuvor hatte der Sender ein Statement des Außenministers erhalten, laut dem es sich bei der Unterschrift auf dem Ausweis nicht um seine Signatur handele. "Ich weiß nicht, was intern in der Politik passiert ist, aber ich habe diesen Ausweis von dem Botschafter erhalten. Ich habe mich bei vielen Gelegenheiten mit dem Präsidenten unterhalten. Ich glaube daran, dass die Dokumente, die sie mir gegeben haben, echt sind", sagte der 50-Jährige.

Die Politiker des afrikanischen Landes erwarten nun, dass der Olympiasieger von 1992 sich zur Klärung des Problems bei ihnen einfinde, entgegnete BBC-Journalist Andrew Marr der Tennislegende. "Ich wäre sehr glücklich, in nächster Zeit die Hauptstadt Bangui zu besuchen und mit den Leuten persönlich darüber zu sprechen, wie wir vorwärts kommen und dieses Missverständnis lösen können", antwortete Becker ihm.

Boris Becker, Ex-Tennis-SpielerGetty Images / Bradley Kanaris
Boris Becker, Ex-Tennis-Spieler
Boris BeckerJulian Finney / Getty Images
Boris Becker
Boris Becker in London 2017WENN.com
Boris Becker in London 2017


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