Mit dieser Geschichte sorgt Boris Becker (50) derzeit für eine Menge fragender Gesichter. Am 27. April verkündete der Tennis-Star stolz, dass er vom Präsidenten Zentralafrikas zum Attaché, also einer Art staatlicher Botschafter, für Sport, Kultur und humanitäre Angelegenheiten ernannt wurde – eine diplomatische Ehre, wie Boris in seinem damaligen Tweet ausführte. Fast zwei Monate später könnte eine Sache seine Euphorie allerdings etwas trüben: Sein Diplomatenpass soll gefälscht sein!

Wie Boris in einem Video-Interview mit dem Top Magazin Frankfurt erklärte, habe er das bedeutende Dokument von Daniel Emery Dede, dem Botschafter Zentralafrikas in Brüssel, erhalten. Wie zahlreiche internationale Medien berichten, äußerte nun ausgerechnet das Außenministerium des Landes den Verdacht, dass es sich dabei um eine Fälschung handelt. Die Begründung: Die Seriennummer des Diplomatenpasses passe zu Ausweisdokumenten, die zuvor als gestohlen gemeldet wurden. Eine Untersuchung soll nun zeigen, woher das umstrittene Schriftstück tatsächlich stammt. Zudem wolle Boris erneut in die Zentralafrikanische Republik reisen, um die angespannte Situation persönlich bereinigen zu können.

Das könnte dem Sporthelden aus mehreren Gründen am Herzen liegen, schließlich würde Boris als offiziell anerkannter Besitzer eines solchen Passes auch diplomatische Immunität in wirtschaftlichen Angelegenheiten genießen. Genau diese Karte versuchte sein Anwalt noch vergangene Woche auszuspielen – um so das derzeit in Großbritannien laufende Insolvenzverfahren gegen seinen Klienten zu stoppen. Ob diese Rechnung aufgeht, können nun wohl nur die kommenden Wochen zeigen.

Boris Becker in Australien, Januar 2018Getty Images / Bradley Kanaris
Boris Becker in Australien, Januar 2018
Boris Becker, Tennis-IkoneEamonn M. McCormack / Getty Images
Boris Becker, Tennis-Ikone
Tennis-Legende Boris BeckerGetty Images / Adam Pretty
Tennis-Legende Boris Becker


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