Immer wieder gibt es Ärger um eine ethnisch korrekte Besetzung in Filmen. Zuletzt hagelte es Kritik für ein neues Projekt der Produktionsfirma von Seth Rogen (36). Auf Bildern der Dreharbeiten zur Komödie "Good Boys" war zu erkennen, dass das Gesicht eines Doubles dunkler geschminkt worden war, weil der Doppelgänger einen helleren Hautton hat als der elfjährige Schauspieler Keith L. Williams. Diese Vorgehensweise erinnert stark an "Blackfacing" – eine umstrittene Theaterpraxis des 19. Jahrhunderts, bei der schwarz bemalte Schauspieler dunkelhäutige Personen dargestellt hatten. Für diesen Zwischenfall hat sich Seth inzwischen entschuldigt!

In einem TMZ-Interview gelobte der 36-Jährige Besserung für die Zukunft: "Als ich davon erfahren hatte, stellte ich sicher, dass das ein Ende hat. Ich gebe mein Wort, dass wir bei jedem Projekt, in dem mein Team und ich involviert sind, jede Vorkehrung treffen werden, dass so etwas Ähnliches nicht mehr passieren wird." Die Geschichte tue ihm mehr als leid, so etwas hätte niemals passieren dürfen.

Laut Informationen des Online-Magazins habe das jugendliche Körperdouble zusätzlich eine Afro-Perücke und einen Fatsuit getragen, um Keith möglichst ähnlich zu sehen. Die Produktionsfirma habe diese Maske als herkömmliche Herangehensweise eingestuft, um die idealen Lichtverhältnisse am Set zu bestimmen. Blackfacing-Vorwürfe wurden vehement zurückgewiesen.

Seth Rogen bei der Premire von "Preacher"Jesse Grant/Getty Images for AMC
Seth Rogen bei der Premire von "Preacher"
Seth Rogen in Los AngelesAlberto E. Rodriguez/Getty Images
Seth Rogen in Los Angeles
Seth Rogen, SchauspielerAraya Diaz/Getty Images for WE
Seth Rogen, Schauspieler


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