Wuchs Heath Ledger (✝28) der Erfolg etwa über den Kopf? Vor seinem Tod am 22. Januar 2008 schlüpfte der gefeierte Hollywood-Star in mittlerweile legendäre Rollen. Ob als Kämpfernatur im Streifen "Ritter aus Leidenschaft", als homosexueller Cowboy in "Brokeback Mountain" oder als wahnsinniger Joker in "The Dark Knight" – der Australier spielte sich stets die Seele aus dem Leib. Für seinen Ruhm zahlte er allerdings einen hohen Preis: Heath hatte große Angst davor, sich selbst zu verlieren.

In der Dokumentation I Am Heath Ledger enthüllt sein Agent Steve Alexander: "Ich sah, dass er zunehmend unglücklicher wurde. Filme zu verkaufen und darüber zu reden, die Business-Seite, das lag ihm überhaupt nicht." Auch Trevor Di Carlo, ein Jugendfreund des Schauspielers, meldet sich zu Wort: "Er wollte den Ruhm, aber als es so weit war, bekam er plötzlich Angst davor. Er hatte das Gefühl, sich nicht mehr selbst zu gehören."

Innerhalb seines Bekanntenkreises galt der Leinwandheld als rastlos und kreativ. Zudem habe er sich immer wieder mit dem Tod auseinandergesetzt. "Er hat sich immer mit Künstlern beschäftigt, die jung starben: Kurt Cobain, Janis Joplin. Er sagte oft: 'Ich bin wie diese Leute!'", plaudert Trevor weiter aus. Vor über zehn Jahren starb Heath mit nur 28 Jahren an einer Medikamentenüberdosis. Die Polizei ging damals von einem Unfall aus.

Michelle Williams und Heath Ledger
Getty Images
Michelle Williams und Heath Ledger
Heath Ledger im Jahr 2006
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Heath Ledger im Jahr 2006
Heath Ledger bei einer Pressekonferenz in Sydney, 2001
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Heath Ledger bei einer Pressekonferenz in Sydney, 2001
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