Hatte es Heath Ledger im Gefühl, dass er viel zu früh sterben würde? Der "Joker"-Darsteller wurde nur 28 Jahre alt – am 22. Januar 2008 erlag der Hollywood-Star einer Überdosis aus verschiedenen Schmerz- und Beruhigungsmitteln. Zehn Jahre nach dem Tod des Schauspielers beschäftigt sich nun die Doku "I Am Heath Ledger" mit seinem Leben, in der auch enge Freunde von ihm zu Wort kommen. Sie verraten: Heath habe sich zeit seines Lebens häufig mit dem Tod auseinandergesetzt.

"Er hat sich immer mit Künstlern beschäftigt, die jung starben: Kurt Cobain, Janis Joplin. Er sagte oft: 'Ich bin wie diese Leute'", erzählt der Jugendfreund des Australiers, Trevor Di Carlo, in der Doku. Innerhalb seines Bekanntenkreises galt der Leinwandheld als rastlos und extrem kreativ. Ein weiterer Vertrauter des Schauspielers verrät in dem Film: "Er fühlte seine eigene Sterblichkeit, sagte einmal zu mir: 'Ich weiß, dass ich nicht mehr viel Zeit habe.'"

Vielleicht auch deshalb stürzte sich Heath in die Arbeit, schöpfte sein kreatives Potential voll und ganz aus. Für eine seiner letzten Rollen als Bösewicht in "The Dark Knight" soll er 100 Prozent gegeben haben. "Er wollte alles mitnehmen", erinnert sich eine Jugendliebe des Blondschopfes. Nach seinem Tod wurde Heath für die Verkörperung der "Joker"-Figur mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Heath Ledger, Schauspieler
Alberto Pizzoli / Getty Images
Heath Ledger, Schauspieler
Heath Ledger, Schauspieler
Carlo Allegri / Getty Images
Heath Ledger, Schauspieler
Heath Ledger als der Joker in "The Dark Knight"
Wiese / face to face / ActionPress
Heath Ledger als der Joker in "The Dark Knight"


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