Ist das wirklich schon zwei Jahrzehnte her? 1998 erschütterte die brisante Geschichte um US-Präsident Bill Clinton (72), den mächtigsten Mann der Welt, und seine junge Praktikantin Monica Lewinsky (45) die Öffentlichkeit. Ein Sexskandal im Weißen Haus, pikante Details aus dem Oval Office inklusive. Clinton leugnete, musste später aber Verfehlungen einräumen. Nun holt ihn die Geschichte wieder ein: Monica veröffentlicht neue Details zu der Affäre.

Laut Foxnews geht mit "The Clinton Affair" gleich eine sechsteilige Doku an den Start. "Ich rede nicht sehr oft darüber und fühle mich immer noch unwohl. Es ist nicht so, als hätte ich nicht gecheckt, dass er der Präsident war", so die heute 45-Jährige im Film, der unter anderem die ersten intimen Begegnungen der beiden thematisiert: Nachdem Monica dem Präsidenten in einer lockeren Unterhaltung gestanden hatte, ein bisschen in ihn verknallt zu sein, soll er die damals 22-Jährige in einen anderen Raum geführt haben, wie sie berichtet: "Nie hat mein Herz so gerast wie in diesen Moment. Er lachte und fragte mich, ob ich ins Back Office gehen möchte. Ich ging. Dort war es dunkel und er fragte mich, ob er mich küssen dürfe – ich sagte 'Ja'."

Der Privatsender A&E bestätigte, dass die Emmy-Gewinner Alex Gibney und Blair Foster als Produzenten für die Verfilmung der Skandalstory verpflichtet wurden. Sein Amtsenthebungsverfahren hatte Clinton seinerzeit überstanden. Laut Monica bestimme der Ex-Präsident ihr Leben bis heute. In der Doku erzählt sie schonungslos von ihren "flirtigen Begegnungen", von FBI-Aktionen und Aussagen vor der Grand Jury. Heute sieht sie sich als Opfer von PR-Strategen, weniger vom Ex-Präsidenten selbst. Sie galt als "Flittchen", dachte sogar an Selbstmord: "Ich habe mich so schuldig gefühlt", sagt Monica, die sich heute aktiv für Mobbing-Opfer einsetzt.

Monica Lewinsky bei einer Oscar-Party von Vanity Fair in Beverly Hills
Getty Images
Monica Lewinsky bei einer Oscar-Party von Vanity Fair in Beverly Hills
Monica Lewinsky bei einem "Whitney"-Screening in New York
Getty Images
Monica Lewinsky bei einem "Whitney"-Screening in New York
Monica Lewinsky und US-Präsident Bill Clinton im Weißen Haus, September 1998
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Monica Lewinsky und US-Präsident Bill Clinton im Weißen Haus, September 1998
War Monica Lewinsky für euch in erster Linie Opfer oder Täterin?3175 Stimmen
613
Eher Täterin, sie wusste doch genau, was sie tut
524
Eher Opfer, Bill Clinton hat sie in diese missliche Lage gebracht
2038
Schwer zu sagen, zu so einer Geschichte gehören immer zwei


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