16 Jahre ist es her, dass Monica Lewinskys (41) Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton (68) mit all ihren Details ans Licht der Öffentlichkeit gelangte. Lange hatte die berühmteste Praktikantin der Welt zurückgezogen gelebt, doch nun wagt sie sich mehr und mehr ins Rampenlicht. Auf einem Kongress des US-Magazins Forbes für junge Businessleute hielt die inzwischen 41-Jährige ihre erste große Rede überhaupt, um anhand ihrer Geschichte auf das Thema Cybermobbing aufmerksam zu machen. Denn Monica sagt selbst von sich: "Ich war die erste Person weltweit, deren Ruf durch das Internet komplett zerstört wurde."

Obwohl sie tapfer und mit ein paar Witzchen über das berichtete, was ihr in den 1990er Jahren widerfahren war, konnte Lewinsky die eine oder andere Träne nicht verbergen. Die Enthüllungen über sie und ihre zweijährige On-Off-Affäre mit Clinton, die sich über das damals noch junge Internet rasend schnell rund um den Globus verbreiteten, hätten sie über Nacht von einer einfachen Privatperson zu einem Menschen gemacht, der in aller Öffentlichkeit gedemütigt wurde. Die Denunziationen im WorldWideWeb würden sich anfühlen, als versetze einem ein völlig Fremder auf offener Straße einen harten Schlag in die Magengrube. Sie sei auf übelste Weise beschimpft und bedroht worden und empfinde noch heute große Scham. Zeitweise wäre sie lieber gestorben als diese Demütigungen weiter ertragen zu müssen.

Mit dem Gang an die Öffentlichkeit und der Schilderung ihrer schlimmen Erfahrungen wollte Monica Lewinsky ihre Zuhörer dafür sensibilisieren, dass Cybermobbing in Zeiten von Facebook, Twitter und Instagram zu einem viel größeren Problem geworden sei. Ihre Geschichte soll für andere Opfer von Beschimpfungen und Rufschädigungen im Internet eine Hilfe sein, das alles auch durchzustehen und genau wie sie zu überleben.

Bill Clinton, ehemaliger US-Präsident
Getty Images
Bill Clinton, ehemaliger US-Präsident


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