In der Nacht auf den 1. Dezember starb Stefanie Tücking völlig überraschend im Alter von nur 56 Jahren. Die Todesursache der beliebten SWR3-Radiomoderatorin ist bisher nicht bekannt. Sie hatte am Freitag noch ganz normal gearbeitet und war fest für die Sendung "SWR3 Topthemen am Mittag" am Samstag eingeplant gewesen. Zu diesem Radioauftritt sollte es aber nicht mehr kommen. Es ist ein Schock: Auch ihr Vater kann den Verlust kaum glauben.

Im Interview mit Bild erinnert sich Manfred Tücking an die letzte Begegnung mit seiner Tochter zurück: "Am Donnerstag waren wir noch gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt." Dass die Tück, wie sie von Freunden und Kollegen genannt wurde, nur wenige Stunden später nicht mehr am Leben sein sollte, ist für ihn nur schwer zu akzeptieren. "Meine Frau, Stefanies Schwester und ich ringen um Fassung", heißt es in seinem Statement weiter.

1986 feierte Steffi ihr Fernsehdebüt in der Sendung "Formel Eins" und beerbte Ingolf Lück (60) als Moderatorin. Ein Jahr später erhielt sie für ihre Arbeit die Goldene Kamera. Nach Auftritten im Kult-Krimi-Format Tatort oder der Serie "Monaco Franze" wechselte die Motorrad-Liebhaberin zum Radio. Bei SWR3 schließlich war ihre markante und rauchige Stimme mehr als 30 Jahre lang zu hören.

Stefanie Tücking beim SWR3 New Pop Festival im September 2016Koch/face to face
Stefanie Tücking beim SWR3 New Pop Festival im September 2016
Stefanie Tücking bei "Best of Formel Eins" in MünchenMaurizio/face to face/ActionPress
Stefanie Tücking bei "Best of Formel Eins" in München
Stefanie Tücking im Jahr 1988Peter Clay/face to face/ActionPress
Stefanie Tücking im Jahr 1988


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