Mit ihrer Aussage gegen Harvey Weinstein (66) hat Rose McGowan (45) im Oktober 2017 nicht nur die #MeToo-Debatte ausgelöst, sie hat damit auch für Millionen von Frauen eine Plattform geschaffen, über erlebten Missbrauch zu sprechen. Dazu hat der Hashtag eine öffentliche Diskussion über derartige Probleme in der Gesellschaft ausgelöst. Nach einem Jahr gibt die 45-jährige Schauspielerin nun zu: Die Bewegung ist nicht spurlos an ihr vorbeigegangen.

"Ich habe wahrscheinlich ein paar Jahre meines Lebens verloren", erklärt Rose in einem Interview in der australischen TV-Sendung The Project. Nicht nur, dass sie nach ihrer Aussage gegen den 66-jährigen Filmproduzenten selbst erst einmal begreifen musste, welche Welle sie damit ausgelöst hatte – sie müsse auch mit den Storys klarkommen, die auf ihre folgten. "Mich erreichten eine Menge Geschichten, viele intensive Geschichten, vor allem in diesem vergangenen Jahr, das Auslöser für viele war, über ihre Erlebnisse zu sprechen", gesteht sie in dem Gespräch. Sie fühle sich in Bezug auf diese Erzählungen als eine Art "Türöffner". Dennoch ist sich der Ex-Charmed-Star sicher: "Ich kann das schultern und ich bin hier, um es zu schultern."

Kritik gegenüber #MeToo, vor allem vonseiten vieler Männer, will Rose nicht gelten lassen. Sie vertritt weiter ihre Haltung, die Debatte sei kein Angriff auf Männer allgemein. "Benehmen wir uns einfach wie Menschen und es wird für alle okay sein", sagte sie und erklärte, die ganze Angelegenheit drehe sich einfach um gegenseitigen Respekt.

Harvey Weinstein und Rose McGowanKevin Winter / Getty Images
Harvey Weinstein und Rose McGowan
Rose McGowan bei den New York Film Critic AwardsJoel Ginsburg/WENN
Rose McGowan bei den New York Film Critic Awards
Rose McGowan in Los AngelesMatt Winkelmeyer / Getty
Rose McGowan in Los Angeles


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