Für guten Rap braucht es Wut im Bauch! Unter diesem Motto scheint jedenfalls Eminem (46) sein zehntes Album "Kamikaze" geschrieben zu haben. Hier rechnet der selbsternannte "Rap God" in einem Rundumschlag mit fast allem ab: Nicht nur mit seinen Kritikern, sondern auch mit dem Rap-Business selbst. Und das offensichtlich mit Erfolg. Gerade wurde der Track "Lucky You" für den Grammy nominiert. Das Kuriose daran: In dem Lied kritisiert der 46-Jährige nichts anderes als den Grammy selbst!

So heißt es in der Single-Auskopplung mit Rap-Newcomer Joyner Lucas: "Ich habe eine paar Grammys gewonnen, aber ich habe dafür meine Seele verkauft. Es war nicht für die Trophäe, sondern für die verf*ckte Anerkennung. Wo ist der verdammte Unterschied?" Eminem ist wahrlich kein Grammy-Neuling. 15 Mal hat er den Award schon bekommen. Jetzt ist er, wie The Wrap berichtet, zum 44. Mal für den Preis nominiert – und das, obwohl der Anwärter auf den besten Rap-Song wenig zimperlich gegen den Preis schießt.

Eminem zeigt dem Grammy in noch einem weiteren Song des Albums, was er von ihm hält. In "The Fall" heißt es: "Dann sagt den Grammys, sie sollen gehen und sich selbst f*cken. Sie saugen dem größten Künstler das Blut aus." Neben Eminem ist auch sein Produzent Boi-1da als Produzent des Jahres nominiert, außerdem Joyner Lucas mit "I'm Not Racist" für das beste Musikvideo.

Eminem bei der Premiere von "Southpaw" in New YorkAbel Fermin/WENN.com
Eminem bei der Premiere von "Southpaw" in New York
Eminem bei einem Auftritt beim Lollapalooza in ChicagoGetty Images
Eminem bei einem Auftritt beim Lollapalooza in Chicago
Eminem bei der "Southpaw"-Premiere in New YorkMichael Loccisano/Getty Images
Eminem bei der "Southpaw"-Premiere in New York
Was haltet ihr davon, dass Eminem für einen Grammy-Diss nominiert wird?413 Stimmen
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Wer macht denn sowas? Eminem sollte dankbarer sein und die Verantwortlichen etwas sinnvoller handeln...
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Dieses Zusammenspiel finde ich richtig cool!


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