Um den Namen Fahri Yardim kommt man mittlerweile nicht mehr herum. Der 38-Jährige spielte im "Tatort" und mit Christian Ulmen (43) in "Jerks". Jetzt hat der Schauspieler mit "Dogs of Berlin" seine eigene Serie auf Netflix. Darin spielt er einen homosexuellen Polizisten, der den Mord an einem deutsch-türkischen Fußballnationalspieler aufklären soll und dabei auch mit der Neo-Nazi-Szene in Kontakt kommt. Nun hat Fahri verraten, wie er privat lebt.

Bild sagte er: "Ich lebe in Prenzlauer Berg natürlich in einer verdammten Blase. Die Milieus knallen aufeinander. Was so wunderschön erstrahlt auf dem Wochenmarkt, wo Sonnenblumen friedlich tanzen, ist auch aggressives Ausblenden von Teilen der Realität." Ihm selbst sei sein Stadtteil manchmal schon zu glatt: "Mir ist in Prenzlauer Berg manchmal mal so langweilig, dass ich aggressiv werde, ein Luxusproblem, ich weiß. Die unterdrückte Schattenseite eines gebügelten Stadtteils entlädt sich dann in skurriler Eskalation, da wird die Polizei gerufen, weil sich um ein Dreirad geprügelt wird. "

Als Deutsch-Türke hat Fahri auch die Diskussion um Mesut Özil (30) verfolgt: "Die politische Debatte, die sich an ihm entzündete, wurde in weiten Teilen heuchlerisch geführt. Da durfte sich Fremdenfeindlichkeit als Demokratieliebe ausgeben. Mit hässlichsten Auswüchsen. Auf das Identitätsthema folgen übermäßig viele Beißreflexe, denen gegenüber ich gerne mehr Sachlicheres lesen würde."

Fahri Yardim und Beatrix Scherff
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Fahri Yardim und Beatrix Scherff
Fahri Yardim, Pheline Roggan und Christian Ulmen beim Deutschen Fernsehpreis 2018
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Fahri Yardim, Pheline Roggan und Christian Ulmen beim Deutschen Fernsehpreis 2018
Fahri Yardim und Christian Ulmen beim Deutschen Fernsehpreis, 2018
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Fahri Yardim und Christian Ulmen beim Deutschen Fernsehpreis, 2018
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