Etablierter Schauspieler: So geht Fahri Yardim mit Kritik um
Fahri Ogün Yardim (45), bekannt aus Erfolgsformaten wie "Jerks" und dem "Tatort", hat über seinen Umgang mit Kritik gesprochen. Der beliebte Schauspieler erklärte im Interview mit Energy, dass ihn kritische Stimmen auch nach vielen erfolgreichen Jahren in der Filmbranche nicht kaltlassen. "Ich bin auch nur ein Mensch, am Ende des Tages", stellte er klar. Kritik kratze noch immer an seinen Minderwertigkeitsgefühlen und bewege ihn. Trotzdem gehe er heute milder mit ihr um als früher: "Es geht schneller vorbei und es reiht sich ein in den Brei des Lebens und man hat irgendwie so das Gefühl, du kriegst so viel Zuspruch und dann pickst du dir da diese eine dunkle Wolke aus den Rückmeldungen."
Besonders schätzt Fahri jedoch ehrliche Rückmeldungen, die über blinde Begeisterung hinausgehen. "Ich mag auch, wenn einer mal rauskommt aus diesem Wohlwollen und einfach mal sagt, ey, das fand ich irgendwie nicht so", erzählte er offen und betonte, dass solche authentischen Meinungen für ihn besonders wertvoll seien. Der Schauspieler, der sich selbst humorvoll als "der Jerks-Fahri" bezeichnet, bleibt dabei realistisch: "Ich bin jetzt kein göttlicher Schauspieler und ich werde es wohl auch nicht mehr." Trotzdem sei es für ihn wichtig, nicht nur mit Lob überschüttet zu werden, sondern auch kritische Stimmen zu hören.
Seit seinem Durchbruch hat Fahri eine beeindruckende Karriere hingelegt, die ihm große Bekanntheit eingebracht hat. Neben seiner humorvollen und direkten Art schätzen viele Kollegen und Fans ihn gerade für seine Authentizität. Privat hat sich Fahri, trotz seines Star-Status, Bodenständigkeit bewahrt. Seine Rolle in "Jerks", die von Improvisation und Selbstironie lebt, spiegelt seinen unkomplizierten Charakter wider. Als Publikumsliebling ist er nicht nur wegen seines schauspielerischen Könnens beliebt, sondern auch wegen seiner offenen und nahbaren Art, mit der er das Rampenlicht zu einer Bühne für Echtheit macht.






