Der Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Joachim Löw (59) treibt den Umbruch weiter voran! Nach dem skandalträchtigen Abgang von Superstar Mesut Özil (30), wurde auch Juventus Turin-Spieler Sami Khedira (31) direkt nach der verkorksten Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Russland aus dem DFB-Ensemble gestrichen. Jetzt trifft Jogis Kader-Reform sogar die Weltmeister Mats Hummels (30), Jérôme Boateng (30) und Thomas Müller (29) – die Gespräche über ihre Zukunft im Nationalteam des DFB haben angeblich nur wenigen Minuten gedauert!

Wie Bild berichtete, seien die Kicker zuerst von der Team-Managerin des FC Bayern, Kathleen Krüger, über das kurzfristig anstehende Gespräch mit Jogi informiert worden. Der Bundestrainer und sein Assistent Marcus Sorg hätten in einem Besprechungszimmer der Münchner gewartet – lediglich fünf Minuten hätten die Einzelgespräche gedauert. "Wir wollen den Umbruch, den wir Ende letzten Jahres eingeleitet haben, fortsetzen", begründet der 59-Jährige den radikalen Schritt in einer Stellungnahme des DFB. Dieses Jahr sei die Zeit für einen Neubeginn gekommen.

Auch Mesut bezieht via Twitter Stellung zur Ausmusterung – und nimmt dabei Jérôme in Schutz: "Es tut mir leid, dass einer der besten deutschen Spieler der letzten Jahrzehnte das Nationalteam auf diese Art verlassen muss", kritisierte der 30-Jährige Jogis Entscheidung. Zu Thomas und Mats hat sich der gebürtige Gelsenkirchener allerdings noch nicht geäußert. Es bleibt spannend, mit welchen neuen Nominierungen der Bundestrainer die Neuausrichtung der Fußball-Nationalmannschaft umsetzen will. Die nächste Bewährungsprobe ist die Qualifikation zur Europameisterschaft 2020, die erstmals in 13 Ländern stattfinden wird.

Mats Hummels und Thomas Müller in München 2017Getty Images
Mats Hummels und Thomas Müller in München 2017
Jérôme Boateng, WM-HeldChristof Stache / Getty Images
Jérôme Boateng, WM-Held
Mesut Özil beim BT Sport Industry Award 2016Anthony Harvey/Getty Images for BT Sport Industry Awards
Mesut Özil beim BT Sport Industry Award 2016
Findet ihr, dass sich Jogi mehr Zeit für die Gespräche hätte nehmen sollen?2297 Stimmen
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Auf jeden Fall, ich finde das respektlos!
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Nee, man muss die Entscheidung ja nicht zur Staatsaffäre machen!


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