Kaum hat der Prozess gegen Jussie Smollett (36) begonnen, ist er auch schon wieder vorbei: Der Schauspieler musste Mitte März erstmals vor Gericht erscheinen, weil ihm vorgeworfen wurde, einen homophoben und rassistischen Überfall auf sich selbst gefaked zu haben. Die Gründe hierfür sah die Anklage darin, dass er seinen Bekanntheitsgrad steigern wollte, um höhere Gagen für seine Rolle in der Serie Empire fordern zu können. Er selbst plädierte dabei auf nicht schuldig – jetzt wurde der Fall ad acta gelegt!

Wegen 16 Vergehen musste sich Jussie am Dienstag in Chicago verantworten – so oft habe er gegenüber den Ermittlungsbehörden gelogen. Jetzt ergab sich die überraschende Wendung in dem Fall, wie TMZ berichtete: Alle Anklagepunkte wurden fallen gelassen. Die Staatsanwältin Kim Foxx äußerte sich bereits gegenüber der Presse über die Entwicklung vor Gericht. Die Gründe für das vorzeitige Prozessende liegen darin, dass der Serien-Darsteller lediglich Sozialstunden bekommen hätte, wenn er verurteilt worden wäre. Solche habe Jussie in der Vergangenheit angeblich bereits abgeleistet. Deshalb erachtete die Juristin die Fortführung des Prozesses für überflüssig.

Die Anwälte des 36-Jährigen zeigten sich darüber erfreut und betonten noch einmal die Überfall-Version ihres Mandanten: "Jussie wurde von zwei Personen angegriffen. Er war das eigentliche Opfer, das sich wegen falscher und unangebrachter Äußerungen gegenüber der Öffentlichkeit als Täter verantworten musste." Auch die Angehörigen des Kaliforniers zeigten sich in einem Statement erleichtert: "Heute Morgen hat die Wahrheit gesiegt!"

Jussie Smollett mit seiner Anwältin Tina Glandian
Getty Images
Jussie Smollett mit seiner Anwältin Tina Glandian
Jussie Smollett im Februar 2019
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Jussie Smollett im Februar 2019
Jussie Smollett im November 2018
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Jussie Smollett im November 2018


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