Empire-Star Jussie Smollett (36) ist ein freier Mann. Dem offen schwul lebenden Schauspieler war vorgeworfen worden, einen Überfall auf sich selbst inszeniert zu haben. Auch die rassistisch-homophoben Hintergründe für den Angriff seien frei von ihm erfunden. Möglicherweise, um damit seine Karriere voranzutreiben? Die 16 Punkte umfassende Anklage wurde vor einigen Tagen jedoch überraschend fallen gelassen. Dennoch glaubt der zuständige Staatsanwalt nicht an Jussies Unschuld.

Joseph Magats, 1. Stellvertretender Staatsanwalt in Cook County, erklärte dem US-Fernsehsender CBS: "Ich glaube nicht, dass er unschuldig ist." Im Gespräch mit dem US-Magazin People erklärt er zugleich, warum dennoch keine Anklage gegen den TV-Star erhoben wird. Positiv habe sich bei dieser Entscheidung ausgewirkt, dass Jussie bereit sei, 10.000 US-Dollar an die Stadt Chicago zu zahlen und zusätzlich Sozialdienst zu leisten. Zudem sei es eine Frage der verfügbaren Kapazitäten, denn sein Büro sei auf die Bekämpfung von Gewaltverbrechen spezialisiert. "Auf Basis aller Fakten und Umstände des Falls" habe er daher entschieden, diese Möglichkeit anzubieten.

Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel bezeichnete den Verzicht auf die Klage als "unmoralisch, unethisch und falsch". Jussie selbst betonte dagegen, er habe "auf jeder Ebene vom ersten Tag an wahrheitsgemäß und geradlinig" agiert. Er fügt hinzu: "Ich wäre nicht der Sohn meiner Mutter, wenn ich zu dem fähig wäre, was mir zur Last gelegt wurde."

Jussie Smollett in Chicago am 26. März 2019Getty Images
Jussie Smollett in Chicago am 26. März 2019
Polizeifoto von Jussie SmollettGetty Images
Polizeifoto von Jussie Smollett
Jussie Smollett auf dem Weg zum Gericht in ChicagoGetty Images
Jussie Smollett auf dem Weg zum Gericht in Chicago


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