Wegen ihres offenen Mundwerkes muss sie nun tief in die Tasche greifen! Im vergangenen Jahr wurde Bonnie Strange (32) von dem Berliner Mode-Verkäufer Falk Z. auf 20.000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Der Grund: Sie soll ihn zunächst in einer Filiale und später auch im Netz beleidigt haben. Das Düsseldorfer Landgericht gab dem Kläger nun recht – entschied sich aber für die Hälfte des geforderten Schmerzensgeldes! Doch was genau war zuvor passiert?

Ende 2017 soll Bonnie in dem Modegeschäft Kleidung, die ihr gefiel, auf den Boden gelegt haben. Als der Verkäufer sie daraufhin aufforderte, die Sachen aufzuheben, beleidigte sie ihn. Anschließend äußerte sich die Influencerin auch auf Snapchat abfällig über Falk Z. und forderte ihre Follower dazu auf, ihn "fertig zu machen". Aufgrund von Bonnies großem Bekanntheitsgrad verbreiteten sich die Clips rasch im Netz. Daraufhin meldete sich Falk Z. krank. Nach einem Bericht der Berliner Zeitung wurde das Model nun zu einem Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro verurteilt.

Dass das Urteil im Vergleich mit der in der Anklageschrift geforderten Summe milder ausfiel, begründeten die Richter damit, dass die Videos durch die Schnelllebigkeit der sozialen Medien rasch an öffentlichem Interesse verloren hätten. Zur Urteilsverkündung waren weder Bonnie noch ihr Anwalt oder die Klägerseite anwesend.

Bonnie Strange bei der GLOW 2019ActionPress
Bonnie Strange bei der GLOW 2019
Bonnie Strange im Januar 2017Getty Images
Bonnie Strange im Januar 2017
Bonnie Strange bei der Zalando Modenschau in Berlin, 2018ActionPress
Bonnie Strange bei der Zalando Modenschau in Berlin, 2018


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de