Vivian Jenna Wilson: Ihr mutiger Bruch mit Vater Elon Musk
Vivian Jenna Wilson geht ihren eigenen Weg – und das bewusst unabhängig von ihrem berühmten Vater Elon Musk (54). Die 21-Jährige machte im Sommer 2022 Schlagzeilen, als sie kurz nach ihrem 18. Geburtstag offiziell eine Namens- und Personenstandsänderung beantragte. In den Gerichtsunterlagen erklärte sie, dass sie "in keiner Form" mit ihrem biologischen Vater in Verbindung stehen wolle. Bereits im Teenageralter hatte sich Vivian als trans Frau geoutet. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung blickte sie nun auf diese Zeit zurück und betonte: "Ohne die Behandlung hätte ich nicht überlebt." Niemand mache das einfach so aus Spaß, stellte sie klar.
Die Distanz zu ihrem Vater wurde im vergangenen Jahr noch deutlicher, nachdem Elon in einem Podcast 2024 über sie gesprochen hatte. Er bezeichnete seinen "Sohn" als "tot" und sprach im Zusammenhang mit Geschlechtsidentität von einem "woke mind virus". Vivian reagierte darauf über soziale Medien und widersprach öffentlich. "Meine ganze Kindheit musste ich diesen peinlichen Nachnamen mit mir herumschleppen", sagte sie im Interview. Jetzt sei es an der Zeit, ihm endlich "Fuck off" zu sagen. Sie will nicht länger nur als "die trans Tochter von Elon Musk" wahrgenommen werden, sondern als eigenständige Person.
Mittlerweile etabliert sich Vivian erfolgreich in der Modewelt. Sie war auf dem Cover der Teen Vogue zu sehen, lief bei der New York Fashion Week und war im Januar Teil einer Kampagne für Rihannas (38) Unterwäschemarke Fenty. Auf sozialen Netzwerken folgen ihr inzwischen mehr als eine Million Menschen. Trotz ihres berühmten Nachnamens legt sie Wert auf finanzielle Unabhängigkeit. "Geld kauft dir kein reines Gewissen. Es kauft dir auch keine persönliche Erfüllung", erklärte sie. Vivian lebt derzeit in einer Wohngemeinschaft und betonte: "Ich habe nicht Hunderttausende von Dollar herumliegen. Aber ich kann gut für mich selbst sorgen." Sie möchte möglichst wenig auf das Vermögen anderer angewiesen sein.






