Dass viele Mütter nach der Geburt ein Tief erleben, ist nichts Ungewöhnliches. Bei der postpartalen Depression, auch Wochenbettdepression genannt, empfinden Frauen zum Beispiel gedrückte Stimmung, haben Schlafstörungen, Angstzustände oder leiden an Appetitverlust. Alanis Morissette (45) will nun Bewusstsein dafür schaffen und sprach ehrlich über ihre persönlichen Erfahrungen damit. Im August hatte die kanadische Sängerin ihr drittes Kind auf die Welt gebracht.

Vor wenigen Monaten hieß Alanis den kleinen Winter Mercy in ihrer Familie willkommen. Eigentlich ein freudiger Moment, doch die stolze Mutter habe mit einer postpartalen Depression zu kämpfen, die sie selbst als einen "hinterhältigen Affen mit einer Machete" bezeichnet. Wie sie in einem Blogpost auf ihrer Website beschrieb, leide sie an Schlafmangel, Isolationsgefühlen, Schwindel, Angstzuständen und habe zudem physische Schmerzen. Auch nach der Geburt ihrer ersten zwei Kinder machte sie ähnliche Erfahrungen, doch dieses Mal würde sie "so viel mehr Unterstützung" bekommen. Was ihr in dieser Zeit hilft: Essen, Freunde und Sonne.

Alanis liegt es offenbar am Herzen, Bewusstsein und Aufmerksamkeit für dieses Thema zu schaffen. Sie findet, dass "diese Kultur nicht dafür gemacht ist, Frauen nach der Geburt angemessen anzuerkennen".

Alanis Morissettes Sohn Winter Mercy Morissette-TreadwayInstagram / alanis
Alanis Morissettes Sohn Winter Mercy Morissette-Treadway
Alanis Morissette bei einem Auftritt im Mai 2019Getty Images
Alanis Morissette bei einem Auftritt im Mai 2019
Alanis Morissette, SängerinGetty Images
Alanis Morissette, Sängerin
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