Muss Prinz Andrew (59) bald hinter schwedische Gardinen? Dem zweitältesten Sohn von Queen Elizabeth II. (93) wird vorgeworfen, eine Minderjährige vergewaltigt und von dem Kinderprostitutionsring von Jeffrey Epstein (✝66) gewusst zu haben und sogar daran beteiligt gewesen zu sein. Mittlerweile musste der Brite seine royalen Ämter niederlegen und hat das FBI im Nacken. Doch stehen Mitglieder des Königshauses nicht über dem Gesetz und können quasi machen, was sie wollen?

Das stimmt so nicht! Lediglich die Queen gilt als Oberhaupt der Justiz und würde in einem Straffall sozusagen gegen sich selbst ermitteln. Das liege an der sogenannten Herrschaftsimmunität. "Das ist ein Konzept, das die Position des Staatsoberhaupts, und nur die des Staatsoberhaupts, stützen soll. Für ihre Familienmitglieder gilt das nicht. Selbst wenn diese als Staatsoberhaupt fungieren, kann es davon nicht mehr als einen geben", erklärte der Grundgesetzprofessor Bob Morris jetzt gegenüber The Sun. Andrew sei daher genauso strafmündig wie alle anderen Staatsbürger von Großbritannien.

Eine mögliche Verurteilung des 59-Jährigen wäre jedoch keine Premiere für die Königsfamilie. Bereits 2002 wurde Prinzessin Anne (69) zu einer Geldstrafe verdonnert. Ihre englischen Bull-Terrier hatten zwei Kinder gebissen, die im Windsor Great Park spazieren gingen.

Prinz Andrew und Queen Elizabeth II. in Windsor, 2017
Getty Images
Prinz Andrew und Queen Elizabeth II. in Windsor, 2017
Prinz Andrew, Juli 2019
Ian Forsyth/Getty Images
Prinz Andrew, Juli 2019
Prinzessin Anne bei der Hochzeit von Harry und Meghan im Mai 2018
Getty Images
Prinzessin Anne bei der Hochzeit von Harry und Meghan im Mai 2018
Was sagt ihr dazu, dass die Queen Immunität besitzt?721 Stimmen
358
Das finde ich ziemlich altmodisch.
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Das finde ich bei ihrer großen Verantwortung nur fair.


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