Till Lindemann (57) hat sich erneut einen Skandal eingehandelt. Der Rammstein-Sänger ist bekannt dafür, gerne zu provozieren und die eine oder andere Grenze zu überschreiten. Erst vor knapp einer Woche sorgte er mit der Veröffentlichung seines ersten Pornofilms "Till the End“ für ordentlich Schlagzeilen. Nur ein paar Tage später kursiert die Meldung, dass der gebürtige Leipziger bei seiner Solo-Tour durch Europa Fischstücke von der Bühne ins Publikum werfen soll. Dafür droht ihm nun Ärger mit der Tierschutzorganisation PETA.

Bei der Performance seines Songs "Fish On" zerlege Till live auf der Bühne Fische, die er dann ins Publikum werfe. Der Verein habe aus diesem Anlass einen Brief an den 57-Jährigen verfasst und ihn aufgefordert Tiere, seien sie tot oder lebendig, aus seinem Bühnenprogramm zu streichen. "Wir von PETA haben vollstes Verständnis für Provokationen. Wenn jedoch fühlende Lebewesen dafür leiden und sterben müssen, hat unser Verständnis ganz klar ein Ende“, erklärte die Meeresbiologin Dr. Tanja Breining, die selbst PETA-Mitglied ist.

Die Tierschutzorganisation schrieb zudem, dass ein solcher Umgang mit fühlenden Wirbeltieren extrem respektlos sei. "Sicher würden Sie keine Katzen oder Hühner oder andere Wirbeltiere zerstückeln und ins Publikum werfen, warum dann Fische?", appellierte die PETA an Till. Die Organisation vermute, dass der Musiker kreativ genug sei, in Zukunft auch ohne Tierleid eine spektakuläre Bühnenshow zu inszenieren.

Till Lindemann im April 2017 in Berlin
ActionPress
Till Lindemann im April 2017 in Berlin
Till Lindemann im Oktober 2017 in Frankfurt
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Till Lindemann im Oktober 2017 in Frankfurt
Die Band Rammstein im März 2011 in Berlin
Getty Images
Die Band Rammstein im März 2011 in Berlin
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Ja, er hat bestimmt Verständnis.
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Nein, den juckt das doch überhaupt nicht.


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