Da hat Ronaldinho (39) aber noch einmal Glück gehabt! Der einstige Fußballstar war kürzlich mit seinem Bruder nach Paraguay gereist – und dabei mit gefälschten Reisepässen erwischt worden. Zwar wurde dem Ex-Sportprofi sein Pass letztes Jahr abgenommen wegen Steuerschulden in Höhe von über zwei Millionen Dollar. Doch hätte ein Personalausweis auch zur Einreise gereicht – und den besaß er offenbar. In Paraguays Hauptstadt Asunción wurde der Brasilianer nun sieben Stunden lang verhört. Nach seiner umfassenden Aussage konnte er aber einer Strafanzeige entkommen!

Wie die Agence France Presse berichtet, gaben die Brüder während der Anhörung an, betrogen worden zu sein. In ihrer Zeugenaussage sollen der 39-Jährige und sein Bruder den Behörden nützliche Informationen über eine kriminelle Organisation gegeben haben, von der die gefälschten Pässe stammen. Zwei Frauen und ein Mann wurden daraufhin in Asunción festgenommen. Sie sollen Ronaldinho die gefälschten Dokumente angedreht haben. Mit seiner Aussage ist der ehemalige Fußballstar einer Anklage entkommen.

Verwirrend bleibt die Situation dennoch: Zuvor hatte der Anwalt des Superstars noch bestritten, dass sein Klient überhaupt mit einem gefälschten Ausweis nach Paraguay eingereist sei. Warum Ronaldinho und sein Bruder nicht ihre eigenen Pässe benutzt haben, ist ebenso rätselhaft. Zwar wurden die Dokumente wegen der Strafzahlung im November 2018 einkassiert, sollen den beiden jedoch bereits wieder ausgehändigt worden sein, heißt es nun.

Ronaldinho am Flughafen in Asuncion im März 2020
Getty Images
Ronaldinho am Flughafen in Asuncion im März 2020
Ronaldinho bei einer Pressekonferenz in Bogota im Oktober 2019
Getty Images
Ronaldinho bei einer Pressekonferenz in Bogota im Oktober 2019
Ranaldinho in London
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Ranaldinho in London


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