Die Aufregung um Ronaldinho (39) reißt nicht ab! Nachdem der einstige Profi-Fußballspieler und sein Bruder während ihrer Paraguay-Reise Mitte der Woche mit gefälschten Reisepässen erwischt worden waren, wurden die Männer verhaftet und stundenlang verhört. Gestern schien es dann jedoch so, als hätte der Ex-Barcelona-Star noch einmal Glück gehabt: Wegen seiner Beihilfe zu den Ermittlungen entkam er einer Strafanzeige und wurde entlassen. Jetzt änderten die Verantwortlichen jedoch ihre Meinung und ließen Ronaldinho doch noch inhaftieren!

Das gab die Generalstaatsanwaltschaft Paraguay vor wenigen Stunden via Facebook bekannt. Die Behörde habe die Festnahme sowie Untersuchungshaft von Ronaldinho wegen Verwendung eines staatliche Dokumentes mit gefälschtem Inhalt angeordnet – und das, obwohl der verantwortliche Staatsanwalt kurz zuvor noch auf diese Schritte verzichtet hatte. Laut der DPA wurde außerdem bereits Anklage gegen den Sportler und seinen Bruder erhoben.

Warum genau die Generalstaatsanwaltschaft sich umentschieden hat, ist bisher nicht bekannt. Auch Ronaldinhos Anwalt sei der Grund für die Festnahme nicht bekannt. Sie sei von einem Staatsanwalt angeordnet worden, der zuvor nicht an dem Fall beteiligt war. "Die Inhaftierung ist seltsam. Wir wissen nichts", soll der Jurist laut Bild gegenüber Journalisten vor Ort betont haben.

Ronaldinho bei seiner Verhaftung im März 2020
Getty Images
Ronaldinho bei seiner Verhaftung im März 2020
Ronaldinho im Justizpalast in Asuncion, Paraguay
NORBERTO DUARTE/AFP via Getty Images
Ronaldinho im Justizpalast in Asuncion, Paraguay
Ronaldinho in Paraguay, März 2020
NORBERTO DUARTE/AFP via Getty Images
Ronaldinho in Paraguay, März 2020


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