Moritz A. Sachs (41) legte vor Kurzem einen ziemlichen Seelen-Striptease hin. In einem Interview offenbarte der Schauspieler, den viele Fans durch seine Rolle des Klaus Beimer in der Lindenstraße kennen: Seine Frau Sabine erlitt in der gemeinsamen Beziehung bereits drei Fehlgeburten. Schwere Schicksalsschläge, die die Eheleute tief getroffen haben. Nun gab Moritz weitere Details bekannt: Eines seiner verstorbenen Kinder wurde im Rhein in Köln bestattet.

Das erklärte der Kölner im Gespräch mit RTL. So hätten er und Sabine 2015 die Nachricht bekommen, dass ihr ungeborenes Baby in der zwölften Woche keinen Herzschlag mehr habe. Am nächsten Morgen hätten sie dann eine Entscheidung treffen müssen: "Im Klo runterspülen geht nicht, Mülleimer fanden wir irgendwie auch nicht so akzeptabel." Deswegen habe sich das Paar dafür entschieden, das Kind im Rhein zu bestatten. "Da wir am Rhein wohnen und hier immer wieder vorbei kommen, fanden wir das eine gute Lösung!", erzählte Moritz von der Situation.

Was für viele makaber klingen mag, ist tatsächlich erlaubt: Nach deutschem Gesetz müssen Kinder, die tot geboren werden und weniger als 500 Gramm wiegen, nicht offiziell bestattet werden, da diese nicht als Leichen gelten. Die private Beisetzung muss jedoch hygienisch einwandfrei und dem sittlichen Empfinden entsprechend stattfinden.

Sabine Lindlar und Moritz A. Sachs im November 2019
Instagram / woistdermoritz
Sabine Lindlar und Moritz A. Sachs im November 2019
Moritz Sachs am Rheinufer
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Moritz Sachs am Rheinufer
Moritz A. Sachs bei "Menschen bei Maischberger" in Köln im Juni 2011
Getty Images
Moritz A. Sachs bei "Menschen bei Maischberger" in Köln im Juni 2011


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