Vergangene Woche veröffentlichte Michelle (48) mit "Anders ist gut" ihr 15. Album. Der Longplayer entstand unter anderem in Zusammenarbeit mit Rosenstolz-Star Peter Plate (53). Michelle hat vor allem persönliche Geschichten in ihr neues Werk einfließen lassen. So singt sie in einem Song über ihre schwierige Kindheit – und sogar über ihren aggressiven Vater. Der Titel "Ich will vergeben" ist dabei Programm, denn Michelle hat ihrem Vater mittlerweile verziehen.

Das erklärte sie jetzt gegenüber t-online und führte aus, dass sie glaube, dass alle Menschen ihre Lebensgeschichte selbst vor der Geburt geschrieben hätten. "Er hatte die Rolle des Vaters bekommen und ich bin davon überzeugt, dass wir unsere Rollen und Aufgaben im Leben selbst aussuchen. Als Kind habe ich mir die Rolle des Opfers ausgesucht, mein Vater die des Täters. Ich frage mich noch immer, was die schwerere Rolle ist. Sich die des Täters auszusuchen, ist sicherlich schwer", gab Michelle in dem Gespräch zu bedenken.

Inzwischen habe sie ihren Frieden damit gemacht, sonst hätte sie das gar nicht in einem Song aufgreifen können, machte sie weiter deutlich. "Generell bin ich kein Mensch, der mit irgendwem abrechnet. Abrechnung wäre Hass und das wäre Wut. Das lasse ich nicht zu. In so einem Song spricht meist das innere Kind, nicht die Erwachsene." Heute sei sie aber eine erwachsene Frau und sehe ihre Vergangenheit aus einer anderen Perspektive.

Michelle, Schlagersängerin
Getty Images
Michelle, Schlagersängerin
Schlagersängerin Michelle im August 2020 in Hamburg
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Schlagersängerin Michelle im August 2020 in Hamburg
Michelle, Schlagerstar
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Michelle, Schlagerstar
Wusstet ihr, dass Michelle so eine schwere Kindheit hatte?179 Stimmen
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Nein, das überrascht mich sehr! Toll, dass sie so offen darüber spricht.
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Ich wusste zwar, dass sie es nicht immer leicht hatte, aber die Details waren mir nicht bekannt.


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