Jetzt meldet sich die ARD zu Wort! Jedes Jahr zur Weihnachtszeit strahlt der TV-Sender den Film "Der kleine Lord" aus. In den vergangenen Tagen wurde der Streifen jedoch in einen negativen Zusammenhang gebracht: Ricky Schroder (50), der 1980 in dem Film mitwirkte und die Rolle des neunjährigen Cedrics verkörperte, verteidigt im Netz einen Mordverdächtigen, den Teenager Kyle Rittenhouse. Dieser soll bei einer "Black Lives Matter"-Demo angegriffen worden sein und daraufhin zwei Menschen erschossen haben. Damit Kyle bis zum Prozess auf freiem Fuß bleibt, sammelte Ricky Spenden, um die Kaution des 17-Jährigen zu bezahlen. Wird die ARD den Film vor diesem Hintergrund trotzdem zeigen?

Schon seit längerer Zeit steht fest, dass "Der kleine Lord" in diesem Jahr am 18. und 26. Dezember ausgestrahlt werden soll. Das werde sich trotz der Vorwürfe gegen Ricky auch nicht ändern. "Ricky Schroder hat mit seinen Solidaritätsbekundungen als Privatperson gehandelt. Sein Verhalten steht dabei in keinem Zusammenhang zu seiner Rolle in 'Der kleine Lord' oder zum Film als solchen", erklärte der Redaktionsleiter der ARD Degeto Christoph Pellander auf Anfrage von t-online. Wie das Rundfunknetzwerk zu Rickys Verhalten steht, verriet er aber nicht.

Rickys Fans haben sich diesbezüglich dagegen schon klar positioniert: Sie können das Verhalten des 50-Jährigen alles andere als verstehen – zumal er auch auf Twitter auch noch ein Bild mit Kyle veröffentlicht hat, auf dem sie beide glücklich in die Kamera lächeln. "Weißt du, wenn ich ein paar Menschen getötet hätte – auch wenn ich denken würde, es sei Notwehr gewesen – würde mich das für den Rest meines Lebens verfolgen", kommentierte ein Nutzer das Foto.

Eine Szene aus "Der kleine Lord"
ActionPress/United Archives GmbH
Eine Szene aus "Der kleine Lord"
Ricky Schroder, Filmdarsteller
Getty Images
Ricky Schroder, Filmdarsteller
Ricky Schroder, Schauspieler
Getty Images
Ricky Schroder, Schauspieler
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