Sind zwei Mega-Serien zu viel für die britische Produktionslandschaft? Netflix hat mit Bridgerton und The Crown zur Zeit zwei äußerst erfolgreiche Serien in Arbeit. Zwischen den dargestellten historischen Geschehnissen liegen etwa 170 Jahre. Da sollte man meinen, dass sich die Originalformate des Streamingdienstes kaum in die Quere kommen dürften. Doch wenn es um Drehorte geht, spielt das eine untergeordnete Rolle. Um die spektakulären Filmsets soll ein regelrechter Krieg entbrannt sein.

Wie die Sun berichtete, gehe es vor allem um die sogenannten "stately homes", also besonders repräsentative Häuser und Anlagen, die von staatlicher Seite zur Verfügung gestellt werden. Da beide Serien aller Unterschiede zum Trotz auf hochherrschaftliche Häuser und Paläste angewiesen seien, komme es an einigen Stellen zum Streit. So diene zum Beispiel das Landgut Wilton House in Wiltshire als Buckingham Palace in "The Crown", aber auch als Sitz des Dukes of Hasting in "Bridgerton".

Es sei Sache der Produktionsfirmen, den Drehplan zu organisieren, hieß es weiter. Daher sei es zu den Überschneidungen gekommen. Da Netflix jedoch bei beiden Serien mitverantwortlich ist, sollte eine Einigung möglich sein.

Phoebe Dynevor bei den Dreharbeiten zu "Bridgerton"
Liam Daniel/Netflix
Phoebe Dynevor bei den Dreharbeiten zu "Bridgerton"
Claire Foy und Matt Smith bei der Weltpremiere von "The Crown" in London im November 2017
Getty Images
Claire Foy und Matt Smith bei der Weltpremiere von "The Crown" in London im November 2017
Eine Szene aus "Bridgerton"
Netflix/ Liam Daniel
Eine Szene aus "Bridgerton"
Welcher Serie würdet ihr den Vorrang geben?830 Stimmen
253
"The Crown"! Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.
577
"Bridgerton"! Da sieht einfach alles wunderschön aus.


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