In den letzten Jahren ist es ruhig geworden um Macklemore (37). Mit dem Album "The Heist" sorgte der Rapper zusammen mit Ryan Lewis (32) noch 2012 für mächtig Furore: Weltweit tanzten Millionen Menschen zu Hits wie "Thrift Shop" und "Can't Hold Us". Jüngst veröffentlichte der Musiker den Freestyle-Track "Trump's Over". Abgesehen davon lässt er es mittlerweile ruhiger angehen und verbringt viel Zeit mit seinen beiden Töchtern. Macklemore scheint seine Erfüllung im familiären Frieden gefunden zu haben – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass der Mann aus Seattle schon tief in einen Abgrund geblickt hatte: Seine einstige Drogensucht soll ihn beinahe das Leben gekostet haben.

"Wenn mein Vater nicht gewesen wäre, der zehn- oder zwanzigtausend [Dollar] in meine Behandlung gesteckt hatte, wäre ich verdammt noch mal tot. Ich wäre nicht hier. Das soll nicht dramatisch klingen – es ist, wie es ist. Ich war kurz vorm Sterben", erzählte der 37-Jährige in dem Format People's Party gegenüber Talib Kweli. 25 Jahre sei Ben Haggerty, wie Macklemore mit bürgerlichem Namen heißt, damals gewesen. "Es ist ein Schlamassel – aber es ist ein größerer Schlamassel, zu sterben", fuhr er fort.

In dem Interview nahm Macklemore auch Bezug auf die Stigmatisierung entsprechender Behandlungsmaßnahmen: "Viele wissen nicht, dass es okay ist, sich behandeln zu lassen." Dabei gebe es eine ganze Reihe an Menschen, die ihn unterstützt und geliebt haben und die alle von der gleichen Krankheit betroffen gewesen seien. "Das hat mein verfluchtes Leben gerettet und das tut es noch immer", resümiert er die Zeit seines Entzugs.

Macklemore bei einem Auftritt in London, April 2018
ActionPress
Macklemore bei einem Auftritt in London, April 2018
Macklemore in Los Angeles, 2017
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Macklemore in Los Angeles, 2017
Macklemore im Paladium in Köln, Mai 2018
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Macklemore im Paladium in Köln, Mai 2018


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