Brandi Glanvilles Implantat verursachte 170.000 Euro Kosten
Brandi Glanville (53) hat öffentlich gemacht, welchen hohen Preis sie für die Aufklärung ihrer mysteriösen Krankheit zahlen musste. Die US-amerikanische Realitydarstellerin berichtet jetzt im Podcast "I Do, Part 2", dass sie rund 200.000 Dollar, umgerechnet etwa 170.000 Euro, ausgegeben hat, um herauszufinden, was hinter ihren gesundheitlichen Problemen steckte. Vor etwa drei Jahren begann die ehemalige "Real Housewives of Beverly Hills"-Darstellerin, sich zunehmend krank zu fühlen, mit ersten Symptomen an Hals und Kopf. Sie litt unter Gehirnnebel und Gelenkschmerzen und fühlte sich, als wäre sie "100 Jahre alt". Brandi suchte insgesamt 21 verschiedene Ärzte auf, bevor sie endlich eine Antwort auf ihre Beschwerden erhielt.
Den Großteil der Untersuchungskosten musste Brandi aus eigener Tasche bezahlen, obwohl sie über eine Krankenversicherung verfügte. "Ich hatte eine Versicherung, aber die Leute bei meiner Versicherung sind schrecklich", erklärte sie im Podcast. Sie habe selbst für die Besuche bei Spezialisten, Infektionskrankheiten-Ärzten und Rheumatologen zahlen müssen. "Jeden Arzt, den man sich vorstellen kann, habe ich gesehen", erinnert sich die 53-Jährige. Niemand vermutete zunächst ihre Brustimplantate als Ursache, da ihre Mammografien normale Ergebnisse zeigten. Erst ein Ultraschall offenbarte jedoch, dass das Implantat in ihrer rechten Brust gerissen und ausgelaufen war, wodurch Silikon in ihre Lymphknoten gelangte. Zwei Wochen nach der Entfernung der Implantate spürte sie bereits eine deutliche Verbesserung.
Zu den Symptomen gehörte auch eine extreme Gesichtsentstellung, die im Juli 2024 mit Schwellungen begonnen hatte. Zunächst hielt sie Stress für den Auslöser, dann einen Parasiten. Durch ihre Erkrankung verlor die Mutter von zwei Kindern sogar mehrere Zähne, an deren Ersatz sie noch arbeitet. Nun ist Brandi dankbar, endlich die Wurzel ihrer mysteriösen medizinischen Probleme gefunden zu haben – und appelliert an ihre Fans. "Es gibt so etwas wie eine Brustimplantat-Erkrankung, und man sollte seine Implantate wirklich alle 10 Jahre austauschen lassen. Ich habe es einfach nicht getan. Ich habe eine wirklich sehr, sehr harte Lektion gelernt", resümiert sie.








