Seit 25 Jahren feiert Dave Grohl mit den von ihm gegründeten Foo Fighters Erfolge. Schon zuvor hatte sich der Musiker viele Jahre lang als Schlagzeuger verdient gemacht und von 1990 der legendären Rockgruppe Nirvana angehört. Nach dem Tod Kurt Cobains (✝27) löste sich die Konstellation auf. Nichtsdestotrotz scheint die Erinnerung an Kurt bei Dave noch immer lebendig zu sein: In einem Interview verriet der 52-Jährige, dass er manchmal sogar von seinem ehemaligen Kollegen träume.

"Wir waren beste Freunde geworden", erinnert er sich im Gespräch mit dem Spiegel an die damalige Zeit. "Manchmal träume ich von Nirvana. Ich stelle mir vor, dass wir auf die Bühne müssen, weil da Fans auf uns warten. Immer wieder wird mir schmerzlich bewusst, dass Kurt, der all diese wunderbaren Songs geschrieben hat, nicht mehr da ist", fährt Dave fort. 1994 traten sie in München das letzte Mal gemeinsam auf. Dass Kurt schon bald nicht mehr unter ihnen sein würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner.

Er habe gemerkt, wie verdammt kurz das Leben sei, erklärt Dave die Schlüsse, die er aus dem Ableben seines Freundes zog. Seither lehne er es ab, Nirvana-Songs zu singen: "Wenn man als Band einen Musiker verliert, ist das immer tragisch, klar. Aber wenn dein Sänger stirbt, ist das noch viel schlimmer, denn mit ihm stirbt die Stimme der Band."

Dave Grohl auf der Bühne
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Dave Grohl auf der Bühne
Kurt Cobain im Jahr 1993
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Kurt Cobain im Jahr 1993
Nirvana 1991: Dave Grohl, Kurt Cobain und Krist Novoselic
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Nirvana 1991: Dave Grohl, Kurt Cobain und Krist Novoselic
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