Vor über zwei Jahrzehnten machte sich Jeffrey Epstein (✝66) die karibische Insel Little St. James zu eigen. Über 17 Jahre hinweg sollen daraufhin minderjährige Mädchen per Privatjet auf das Eiland transportiert und dort missbraucht worden sein. Auch Ghislaine Maxwell (59), die dem mittlerweile verstorbenen Epstein die Kontakte zu den Mädchen vermittelt haben soll, stattete der Insel offenbar den ein oder anderen Besuch ab. 2016 erstand Epstein auch die Nachbarinsel Great St. James. Nun soll der Besitz verkauft werden und der Erlös den Opfern zugutekommen.

Der Vermögensverwalter Dan Weiner erklärte dem Sender CNN, dass es zahlreiche Interessenten für die Inseln gebe, die zum US-amerikanischen Außengebiet der Amerikanischen Jungferninseln zählen. Die Nachricht um den Verkauf machte die Runde, nachdem die Zahlungen aus dem Fonds zur Entschädigung der Opfer eingestellt worden waren. Grund dafür seien Unsicherheiten darüber, wie die Entschädigungen weiter finanziert werden sollen. Mithilfe des Verkaufs soll nun neues Geld in die leeren Kassen gespült werden.

Die Anträge auf Entschädigung können noch bis Ende März eingereicht werden. Bislang wurden bereits über 45 Millionen Euro ausgezahlt. Neben den beiden Inseln stehen noch weitere Besitztümer Epsteins zum Verkauf, darunter eine Ranch in New Mexiko, eine Villa in Palm Beach sowie ein Haus in der Upper East Side Manhattans.

Jeffrey Epstein, US-Milliardär
Palm Beach Sheriff's office/Zu/ActionPress
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Jeffrey Epstein in der Netflix-Doku "Jeffrey Epstein: Stinkreich"
Netflix
Jeffrey Epstein in der Netflix-Doku "Jeffrey Epstein: Stinkreich"
Ein Protest während des Jeffrey-Epstein-Prozesses in NYC im August 2019
Getty Images
Ein Protest während des Jeffrey-Epstein-Prozesses in NYC im August 2019


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