"Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"-Film teils "illegal gedreht"

Natja Brunckhorst als Christiane F. im Film "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"ActionPress / United Archives GmbH
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Aktuell bekommt die tragische Geschichte rundum Christiane F. (58) wieder neue Aufmerksamkeit! Die Erzählung Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wurde zuletzt als Amazon-Prime-Serie mit Schauspielerin Jana McKinnon in der Hauptrolle neu interpretiert. Trotzdem hat der Originalfilm, in dem Natja Brunckhorst die heroinsüchtige Jugendliche verkörpert, bis heute Kultstatus. Doch wie ging es am Set des Films "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" eigentlich hinter den Kulissen zu? Der Regisseur Uli Edel stand jetzt Rede und Antwort...

Thomas Haustein und Natja Brunckhorst in "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"ActionPress / United Archives GmbH
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Gegenüber Bild rief sich Uli die Dreharbeiten zum Film aus dem Jahr 1981 in Erinnerung – und dabei offenbarte er, dass es dem Team eigentlich gar nicht erlaubt war, im Innenbereich des berüchtigten Bahnhofs zu filmen. "Alle Aufnahmen, die wir innen gedreht haben, haben wir schwarz gedreht", verriet der Filmemacher und erklärte: "Wir haben den Kameramann in einen Rollstuhl gesetzt, in einem Karton hatte er die Kamera und ich habe ihn mit dem Rollstuhl schnell durch den Bahnhof Zoo geschoben."

Szene aus dem Film "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"ActionPress / United Archives GmbH
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Doch anders als beim Dreh der Serie habe Uli vor allem großen Wert darauf gelegt, an den Originalschauplätzen in Berlin zu drehen – dadurch war das Team offenbar nicht nur auf den Spuren von Christiane F., sondern auch sehr nah am Drogenmilieu. "Wir brauchten nur zur Tür herausblicken und waren mitten in der Szene", betonte er.

Szene aus dem Film "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"ActionPress / United Archives GmbH
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