Simon Pegg (51) spricht offen über ein düsteres Kapitel seiner Vergangenheit. Seine jahrelange Alkoholsucht hielt der Schauspieler lange Zeit geheim und hatte sich dafür sogar gerichtliche Anordnung besorgt. Inzwischen steht der Brite allerdings dazu, dass er mit seinen Dämonen zu kämpfen hatte, während er durch große Rollen wie in Star Trek zunehmende Berühmtheit erlangte. An seinem Tiefpunkt war er während der Dreharbeiten für den dritten Teil der Mission: Impossible-Reihe im Jahr 2006 angelangt.

Im Podcast Headstrong sprach der 51-Jährige über seine dunkle Phase während des Drehs für "Mission: Impossible III". "Im Hotel trank ich eine Menge. Ich trank meine ganze Minibar leer, um mich nicht so zu fühlen", erinnerte sich der Darsteller, der zu dieser Zeit unter heftigen Depressionen litt. "Als ich dann am Set ankam, um meine Szenen zu drehen, war ich ein Wrack, weil ich total ängstlich war und getrunken hatte", offenbarte Simon weiter. Im Alkohol habe er versucht, seine Probleme zu ertränken und scheiterte kläglich. "All diese Räusche helfen nur temporär, sie lösen das Problem nicht. Alles staut sich nur auf", weiß er aus heutiger Sicht.

Während dieser Dreharbeiten sah Simon endlich ein, dass er ein Problem hatte und Hilfe brauchte – ein erleichterndes Gefühl, wie er berichtete. "Ich wurde zu einem besseren Menschen. Das heißt nicht, dass ich geheilt war, aber ich habe gelernt, wie ich [die Sucht] bekämpfen kann", erklärte der "The World’s End"-Star.

Simon Pegg bei der Premiere von Mission: Impossible III in London, 2006
Getty Images
Simon Pegg bei der Premiere von Mission: Impossible III in London, 2006
Simon Pegg, Schauspieler
Getty Images
Simon Pegg, Schauspieler
Simon Pegg im Juli 2018
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Simon Pegg im Juli 2018
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