Es war eine Niederlage mit Ansage: Bereits beim Blick auf die Quoten der Buchmacher war zu ahnen, dass der diesjährige Eurovision Song Contest aus deutscher Sicht nicht gut ausgehen würde. Jendrik Sigwart (26) war dort auf dem vorletzten Platz geführt, auf dem er auch in der Show landete. Jetzt meldete sich Dieter Bohlen (67) und fand harte Worte für das Auswahlverfahren des deutschen ESC-Acts. Er ist sich sicher: So kann es nicht weitergehen!

"Was ist schlimmer: Drei Punkte beim Grand Prix oder drei Punkte in Flensburg", stellte Dieter seine Follower in seiner Instagram-Story schmunzelnd vor die Wahl. Er habe nichts gegen Jendrik und seinen Song "I Don't Feel Hate", doch die Entscheider müssten dringend überdenken, nach welchen Kriterien der nationale Vertreter ausgesucht werde, betonte der ehemalige DSDS-Juror: "Da sitzen Leute, die noch nicht mal 300 Kilometer entfernt von einem Hit gestanden haben, und entscheiden das. Das ist alles kacke und so wird das nie was..."

Jendrik selbst zeigte sich direkt nach dem großen Finale in Rotterdam erstaunlich aufgeräumt. "Eine gute Platzierung war nie der Grund, warum ich am ESC teilnehmen wollte!", erklärte er auf Instagram. Aus diesem Grund sei er von dem ausbaufähigen Ergebnis auch nicht allzu enttäuscht.

Jendrik beim Finale des Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam
Getty Images
Jendrik beim Finale des Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam
Dieter Bohlen, ehemaliger DSDS-Juror
Getty Images
Dieter Bohlen, ehemaliger DSDS-Juror
Jendrik Sigwart, Vertreter für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2021
NDR
Jendrik Sigwart, Vertreter für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2021
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